#Tildaing: schlafende Tilda als Web-Hype

Alles für die Kunst: Hollywood-Schauspielerin Tilda Swinton ("The Beach") ist am Wochenende in eine neue Rolle geschlüpft – sie hat sich schlicht schlafend gelegt. Das jedoch für jedermann sichtbar in einem Glaskasten im Museum of Modern Art (MoMA) in New York. "The Maybe" nennt Swinton die Inszenierung, die nun auch im Web ihre Wellen schlägt. Das Techportal Mashable versucht unter dem Hastag #Tildaing ein Schlaf-Meme loszutreten. Nachahmer der Oscarpreisträgerin posten bei Instagram und Twitter ihre Schlafpose.

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Tilda Swinton ist wieder im Gespräch: Erst der bleibende Auftritt im neuen David Bowie-Video "The Stars (are out at tonight)", nun die nächste Inszenierung. Die könnte indes einmaligen Charakter haben: Plötzlich lag die 52-jährige Britin wie  Schneewittchen in einem Glaskasten im berühmten New Yorker Museum of Modern Art (MoMA) – und schlief.

"The Maybe" nennt das MoMA die Performance, bei der Swinton auf einer Matratze  in normaler Tageskleidung in Seitenlage, einen Arm angewinkelt, schläft. Prägnantes Detail: Ihre Brille hat sie sich neben sich gelegt. Es sieht ganz so aus, als hätte der Schlaf die Oscarpreisträgerin ("Michael Clayton") förmlich überkommen.

#Tildaing:  Einschlafen an der Kasse, beim Bowling oder auf Gebäudebänken

Die Pose des Schlafens in der Öffentlichkeit hat die Macher des vielbesuchten Techportals Mashable zur schnellen Nachahmung in Form des Memes #Tildaing inspiriert. Mashable beschreibt die versuchte Kultpose so: "Tildaing ist ein Fototrend, der Teilnehmer in ihren besten Posen zeigt. Versucht Euch an einem anderen Ort als Eurem Bett schlafen zu legen, vorzugsweise wo andere Leute Euch verdutzt ansehen."

Mashable hat dazu das Redaktionssofa, den Konferenztisch, aber auch den Bürgersteig anzubieten. Die ersten Nachahmer auf Instagram schlafen an der Kasse, beim Bowling oder Gebäudebänken ein – oder schicken, wohlwissend das das im Internet immer funktioniert, ihre Katzen vor. Ob aus dem #Tildaing allerdings ein zweiter Harlem Shake wird, darf bezweifelt werden. Zehn Stunden nach Mashables Meme-Aufruf waren gerade mal sieben Schlafposen auf Instragram zu finden.

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