G+J verkündet Top-Verkäufe für neuen stern

Inhaltlich konnte der neue stern die meisten Kritiker nicht überzeugen. Am Kiosk haben sich die Kampfpreise von einem Euro pro Ausgabe jedoch offenbar ausgezahlt. Wie Gruner + Jahr nun bekanntgab, sollen sich die Einzelverkäufe des Magazins zum Schnupperpreis verdreifacht haben. Zudem sollen 10.000 Abos, die zu einem Aktionspreis von 52 Euro angeboten wurden, einen „rasanten Absatz“ erzielt haben. Dem nicht genug: Auch die Vermarktung vermeldet offenbar ein Plus bei den Anzeigenbuchungen.

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In Sachen Anzeigen heißt es in der Verlagsmitteilung, dass der stern im Vergleich zum Vorjahr bei den Einbuchungen für 2013 ein deutliches Plus verzeichnen würde.

Nach Meinung von G+J belegen diese Resultate, dass die Marketing- und Vertriebsstrategie der Verlagsgeschäftsführung aufgegangen sei. Konkrete Zahlen nennen die Hamburger jedoch nicht. Ziel der Rabatt-Aktion sei es gewesen möglichst viele Menschen mit dem neuen stern zu erreichen.

„Der Start des neuen stern zeigt, dass wir mit dem Heftkonzept und allen begleitenden Maßnahmen ins Schwarze getroffen haben. Unser Magazin bewegt nicht nur uns, sondern auch den Markt. Wir sind erst am Anfang unseres Weges, aber der bisherige Erfolg zeigt ganz deutlich – es ist der richtige“, kommentiert der zuständige Verlagsgeschäftsführer Thomas Lindner.

Tatsächlich wird sich erst in ein paar Monaten zeigen wie nachhaltig ein mögliches Wachstum ist, das mit der Ein-Euro-Ausgabe erzielt werden konnte. Beim Focus verpuffte eine ähnliche Aktion zur Staffelübergabe von Chefredakteur Helmut Markwort an seinen Nachfolger Wolfram Weimer sehr schnell.

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