US-Studie: ein Viertel „digitale Allesfresser“

Die "digitalen Allesfresser" werden zum Massenphänomen: Immer mehr US-Bürger besitzen mittlerweile gleich mehrere mobile Endgeräte. So besitzen 26 Prozent gleichzeitig einen Laptop, Smartphone und Tablet. Zu diesem Ergebnis kommt die siebte "State of the Media Democracy"-Studie von Deloite. Die jährliche Untersuchung zeigt, dass viele Konsumenten derzeit einen Wandel durchlaufen, wie, wann und wo sie technische Medien benutzen. MEEDIA gibt einen Überblick über die wichtigsten Resultate.

Anzeige
26 Prozent der US-Konsumenten sind "Digital Omnivores", zu deutsch: "digitale Allesfresser". Sie besitzen ein Laptop, ein Smartphone und ein Tablet gleichzeitig. Der Anteil an Tablet-Besitzern ist im vergangenen Jahr um 177 Prozent gestiegen. Die Smartphones verzeichneten einen Zuwachs von 26 Prozent.
Die Amerikaner schätzen zu erst ihren Tower-PC, an zweiter Stelle den Laptop, dann das Smartphone. Auf Platz 4 liegt das TV, noch vor dem Tablet. Über 80 Prozent der US-Bürger gehen während des Fernsehens noch anderen Beschäftigungen nach.
Überraschend: 32 Prozent der Baby-Boomer-Generation sehen das Tablet als eines der drei wichtigsten elektronischen Produkte. Selbst bei den Rentnern liegt dieser Wert sogar bei 31 Prozent. Tablet-Besitzer sind aktiver im Netz: Sie streamen oder laden Filme zu 70 Prozent mehr als Leute ohne iPad & Co..
Mieten statt kaufen: Die Studie prophezeit, dass in den nächsten 12 Monaten mehr Filme geliehen (28 Prozent der Konsumenten) als gekauft (12 Prozent der Konsumenten) werden. 
Wissens-Junkie oder Bücherproll? Knapp 50 Prozent der Konsumenten kaufen sich mehr e-books, als sie überhaupt konsumieren können.
Ohne Internet geht nichts mehr. Mehr als 50 Prozent der Befragten sind bereit mehr Geld für eine schnellere Internet-Bandbreite zu zahlen. 
Zur Studie: 
Die "State of the Media Democracy"-Studie vergleicht die Präferenzen von über 2.100 US-Konsumenten ab 14 Jahren und arbeitet Verbrauchertrends in den Bereichen Mediennutzung, Technologie und Telekommunikation heraus. Die Studie erscheint ein Mal im Jahr und soll der Wirtschaft einen Eindruck über den gesellschaftlichen Wandel verschaffen. 
Anzeige
Anzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige