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Helene Fischer pusht die Echo-Quoten

Aufatmen bei der ARD: Die Verleihung des Musikpreises Echo war in diesem Jahr deutlich beliebter beim TV-Publikum als 2012. Gab es damals mit 2,58 Mio. Zuschauern einen historischen Minusrekord, so sahen diesmal 3,73 Mio., also 1,15 Mio. mehr zu. Das ist die beste Zuschauerzahl seit der letzten Ausstrahlung bei RTL im Jahr 2008. Interessant: Vor allem bei den Über-50-Jährigen gewann die Show hinzu, bei den 14- bis 49-Jährigen hingegen nur minimal. Die Tagessiege gingen am Donnerstag an "Rette die Million!" und "GZSZ".

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Hier sind die 5 Dinge, die Sie über die Quoten vom Donnerstag wissen müssen:

1. Stärkste Echo-Verleihung seit 2008
Mit den 3,73 Mio. Zuschauern übertraf der Echo den besten Wert, den die ARD seit der Übernahme von RTL im Jahr 2009 erreicht hatte: 2,53 Mio. waren es 2011. 2012 gab es dann den bitteren Absturz auf 2,58 Mio. Zuschauer und nun das Plus von 1,15 Mio. Allerdings lag das wie erwähnt vor allem am älteren Publikum, denn bei den 14- bis 49-Jährigen gab es mit 1,22 Mio. den zweitschwächsten Wert aller Echo-TV-Übertragungen. Im Vergleich zu 2012 ging es hier nur um 40.000 nach oben.

2. Fast-Minusrekord für "Germany’s next Topmodel"
Heidi Klums Model-Casting fällt weiter Richtung Mittelmaß: Mit 1,53 Mio. 14- bis 49-Jährigen und 13,4% gab es am Donnerstag fast einen neuen Alltime-Minusrekord für die Reihe. Nur einmal – im Mai 2012 – sahen mit 1,49 Mio. (12,6%) noch weniger 14- bis 49-Jährige eine "Germany’s next Topmodel"-Ausgabe. Zu so einem frühen Zeitpunkt war die Reihe damit noch nie so schwach wie in diesem Jahr. Noch liegt sie aber weiter relativ klar über den Sender-Normalwerten von 11,2%.

3. Vox besiegt mit Bruce Willis RTL, ProSieben und Sat.1
Der große Gewinner des Donnerstags ist ganz klar "Stirb langsam 4.0". Der Bruce-Willis-Actionthriller lockte 1,72 Mio. 14- bis 49-Jährige zu Vox und bescherte dem Sender grandiose 15,3%. Nur "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" (2,05 Mio. / 21,9%) und "Alarm für Cobra 11" (1,95 Mio. / 16,7%) landeten in den Tages-Charts vor dem Vox-Film. Nimmt man allerdings die RTL-Serie "CSI: Miami" hinzu, die um 21.15 Uhr mit 1,14 Mio. und 9,9% versagte, so lag "Stirb langsam 4.0" auch vor RTL. ProSiebens "Topmodels" (siehe oben) und die Sat.1-Serien "Criminal Minds" (1,32 Mio. / 11,3%) und "Elementary" (1,17 Mio. / 10,3%) blieben ohnehin dahinter.

4. "Beckmann" spätabends trotz Babak Rafati mit miesen Zahlen
Die Ausgangssituation hätte besser kaum sein können: Das stern-Interview des ehemaligen Schiedsrichters Babak Rafati ging durch alle Medien – und nun war er zu Gast bei "Beckmann". Doch die ultra-lange Echo-Verleihung (fast 3 Stunden) ließ den Talk auf eine Startzeit von 23.46 Uhr wandern. Kein Wunder also, dass so spät kaum noch jemand zusah: 580.000 waren es. Allerdings lag auch der Marktanteil mit 6,9% meilenweit unter ARD-Normalniveau – offenbar interessierte also auch das Thema Depressionen nicht allzu sehr.

5. ZDF siegt mit "Rette die Million!", WDR trumpft mit "Borowski" auf
Die Echo-Verleihung lief zwar besser als im Vorjahr, eine Chance auf den Tagessieg hatte sie aber trotzdem nicht. Den holte sich stattdessen die ZDF-Show "Rette die Million!", die 4,31 Mio. Leute einschalteten. Damit war sie auch das einzige Programm mit mehr als 4 Mio. Sehern, Platz 2 geht an die 19-Uhr-"heute"-Sendung mit 3,96 Mio. Grandiose Zahlen holte sich um 20.15 Uhr auch das WDR Fernsehen mit dem "Tatort: Tango für Borowski" aus dem Jahr 2010: 1,80 Mio. sahen ihn – 5,7% und Platz 33 in den Donnerstags-Charts.

Die Top 20 der meistgesehenen Sendungen bei den 14- bis 49-Jährigen und die "5 Dinge" der vergangenen Tage finden Sie wie immer hier.

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