„Babyboom“: Krankenhaus zahlt offenbar Drehausfall

Nach den gestoppten Dreharbeiten für die umstrittene Geburten-Doku "Babyboom – Willkommen im Leben" in einem Berliner Krankenhaus, wird wohl dessen Betreiber Vivantes die Kosten tragen. Das berichtet der Tagesspiegel. Weiter schreiben die Berliner, dass sich der Betrag auf bis zu 2,1 Millionen Euro belaufen könnte.

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Offenbar, so der Tagesspiegel, arbeitet die Produktionsfirma "Shine Germany" derzeit an einer genauen Kostenaufstellung. Abschließend geklärt ist der Fall und das mögliche Rückzahlungsprozedere allerdings noch nicht. Der Aufsichtsrat des Berliner Klinikums wird sich möglicherweise sich am morgigen Mittwoch mit dem Fall beschäftigen. 
Eigentümer der Vivantes-Kliniken ist das Land Berlin, dessen Gesundheitssenator, Mario Czaja (CDU), den Dreh hat stoppen lassen. Geplant war, dass installierte Kameras Geburten im Kreißsaal des Krankenhauses filmen. Das Projekt war nicht zuletzt auf Grund von Verletzungen der Persönlichkeitsrechte der Kinder umstritten.
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