Steve Jobs-Filmstart verschoben

Erst Ende Januar hatte Ashton Kutcher auf dem Sundance-Festival "jOBS" vorgestellt – der Schauspieler als legendärer Apple-Gründer Steve Jobs. Am 19. April sollte der Film in die Kinos kommen, doch Kutcher- und Apple-Fans müssen sich noch gedulden. Am Wochenende wurde bekannt, dass der Start des Biopics auf unbestimmte Zeit verschoben wurde. Offizieller Grund: Ein zu enges Zeitfenster für die Bewerbung des Films angegeben. Innoffiziell heißt es allerdings, der Film halte nicht, was er verspricht.

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Erst Ende Januar hatte Ashton Kutcher auf dem Sundance-Festival "jOBS"  vorgestellt – der Schauspieler als legendärer Apple-Gründer Steve Jobs. Am 19. April sollte der Film in die Kinos kommen, doch Kutcher- und Apple-Fans müssen sich noch gedulden. Am Wochenende wurde bekannt, dass der Start des Biopics auf unbestimmte Zeit verschoben wurde. Offizieller Grund: Ein zu enges Zeitfenster für die Bewerbung des Films angegeben. Innoffiziell heißt es allerdings, der Film halte nicht, was er verspricht.

Vor ein paar Wochen war die Welt von Ashton Kutcher noch in Ordnung: Mit feuchten Augen stand der 34-jährige Hollywood-Beau Ende Januar auf dem Sundance-Festival Journalisten nach der Uraufführung von "jOBS"Rede und Antwort.

 "Diesen Film zu drehen, war nicht einfach eine gute Gelegenheit, es war eine Ehre", erklärte der Ex-Gatte von Demi Moore, der sogar einige Parallelen zwischen ihm und dem Apple-Gründer sah. "Ich bin sehr an Innovationen und an Unternehmensgründungen interessiert. Wenn man das zusammenaddiert, gibt es einen natürlichen Helden – Steve Jobs."

Filmverleiher Open Road: Medienecho zu gering

 
Wer Kutcher als Tech-Ikone sehen will muss sich nun auf eine längere Wartezeit einrichten. Ursprünglich sollte "jOBS" am 19. April, wenige Tage nach dem 37-jährigen Firmenjubiläum von Apple, in den USA in die Kinos kommen. Nun wurde am Wochenende bekannt, dass der Filmstart verschoben wird – auf unbestimmte Zeit.

Medienberichten zufolge erklärte der Verleiher, Open Road Films, das Biopic habe bisher „zu wenig Buzz erzeugt“ – zu wenig Medienresonanz. Die Meldung überrascht, zirkulierten doch die Pressebilder von Ashton Kutcher beim Dreh nicht zuletzt wegen seiner enormen Ähnlichkeit zu Steve Jobs in den vergangenen Monaten weltweit in den Medien und im Social Web.

Apple-Mitbegründer Wozniak kritisierte ersten Trailer

Vielleicht lag die Terminverschiebung auch an der bestenfalls durchwachsenen Aufnahme des ersten Trailers, in dem Kutcher als junger Steve Jobs mit Apple-Mitbegründer Steve Wozniak im Parkhaus von Hewlett-Packard zu sehen ist.  Der Trailer bilde die Realität "total falsch" ab, erklärte der echte Wozniak:  "Wir hatten weder so eine Begegnung, noch solche Rollen. Unsere Charaktere sind total falsch dargestellt, obwohl meiner noch dichter dran ist", so Jobs’ früherer Partner, der eine Mitarbeit am Film ablehnte.    

"jOBS" ist der erste von zwei Filmen über den Ende 2011 verstorbenen legendären Apple-Gründer, der mit einem Budget von nur 8,5 Millionen Dollar relativ bescheiden kalkuliert ist. Mit weitaus mehr Aufwand wird der zweite Film produziert, der auf der Verfilmung von Jobs‘ Leben auf der  Biografie von Walter Isaacson basiert. Sony sicherte sich die Filmrechte und verpflichtete dafür den renommierten Drehbuchautor Aaron Sorkin, der schon das Skript für Facebook-Film "The Social Network" schrieb.

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