„Rubinrot“-Verfilmung startet sehr verhalten

Die Verfilmung von "Rubinrot", dem Jugend-Fantasy-Buch, das über ein Jahr lang in den Bestsellerlisten vertreten war, startete in Deutschland schwach: Nur 110.000 Leute wollten den Film am Start-Wochenende in mehr als 450 Kinos sehen - ein unbefriedigender Kopienschnitt von nicht einmal 250 Besuchern pro Location. Nummer 1 bleibt weiterhin "Die fantastische Welt von Oz" mit 200.000 Zuschauern. Auch in den USA führt weiter "Oz", nun vor dem starken Thriller-Neustart "The Call" mit Halle Berry.

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Mit den 110.000 Besuchern ist "Rubinrot" zwar der stärkste Neustart des Wochenendes, belegt aber erst einmal nur Platz 3 der Kinocharts und erreicht mit einem Kopienschnitt von unter 250 Besuchern pro Kino ein enttäuschendes Ergebnis. An der Spitze der Charts blieben zwei andere Fantasyfilme: "Die fantastische Welt von Oz" mit 200.000 Besuchern und "Hänsel und Gretel: Hexenjäger" mit 160.000. "Hänsel und Gretel" dürften damit insgesamt in den nächsten Tagen die Mio.-Marke übertreffen.

Die weiteren Neustarts landeten hinter "Rubinrot": "Immer Ärger mit 40" sahen 90.000 Leute, die extrem teure Produktion "Jack and the Giants" in 377 Kinos nur 70.000. Damit wird der Film allenfalls als Flop in die deutsche Kinogeschichte eingehen. Ebenfalls kein Erfolg ist bisher der "Hai-Alarm am Müggelsee" von Leander Haußmann und Sven Regener: In nur 67 Kinos angelaufen, sammelte er ganze 15.000 Zuschauer ein – ebenfalls ein überschaubarer Kopienschnitt von etwas mehr als 220.

Auch in den USA bleibt "Die fantastische Welt von Oz" die Nummer 1: Mit einem Wochenend-Umsatz von 42,2 Mio. US-Dollar wehrte der Film den Angriff der Neustarts erfolgreich ab und macht Halt bei einem Gesamtergebnis von 145,0 Mio. US-Dollar. Dahinter folgen die beiden Top-Neustarts der Woche: Thriller "The Call" mti Halle Berry besiegt dabei mit 17,1 Mio. überraschend die Steve-Carell-Jim-Carrey-Komödie "The incredible Burt Wonderstone", die der Hollywood Reporter angesichts der 10,3 Mio. US-Dollar schon als "dead on arrival" bezeichnet.

Neben den 42,2 Mio. aus den USA spielte "Die fantastische Welt von Oz" am Wochenende auch noch 46,6 Mio. in 55 anderen Ländern und Territorien ein -mit 88,8 Mio. führt der Film die Welt-Charts mit haushohem Vorsprung an. Dahinter folgt "Stirb langsam – Ein guter Tag zum Sterben", der dank des Starts in China noch einmal nach oben schoss. 21,6 Mio. spielte Bruce Willis weltweit am Wochenende ein, davon allein 15,7 Mio. in China. Über die 10-Mio-Marke sprang neben "The Call" (17,1 Mio.) und "The incredible Burt Wonderstone" (10,3 Mio.), die beide bisher nur in den USA laufen, noch "Jack and the Giants" mit 16,5 Mio. Die weltweit bisher erreichen 89,1 Mio. US-Dollar sind weiterhin meilenweit von den Kosten des Films, 195 Mio. US-Dollar, entfernt.

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