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Das Erste launcht App für iOS und Android

Den "Tatort" jetzt auch unterwegs schauen: Das Erste hat sein Versprechen wahr gemacht und seine offizielle App gelauncht. In der "Das Erste"-App stehen neben dem "Tatort" auch Talk-Sendungen, Reportagen, Filme und Serien sowohl live als auch zeitversetzt als Video zur Verfügung. Zusätzlich will die Anwendung auf iOS- und Android-Geräten mit Features wie etwa einer Erinnerungsfunktion punkten. Im ersten Test offenbart die App allerdings noch Optimierungspotenzial. Vor allem dann, wenn man "Tatort" sehen will.

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Die neue App des Ersten ermöglicht den Nutzern einen komfortablen Direktzugriff auf die Videos, den Livestream und den Programmführer des Ersten Deutschen Fernsehens. "Seit Start des Livestreams zu Beginn dieses Jahres steht Das Erste seinem Publikum auf allen Ausspielwegen und auch mobil zur Verfügung“, erklärt ARD-Programmdirektor Volker Herres. "Die App wird für die Onlinenutzer den Zugang zum aktuellen Programm und zur Das Erste Mediathek noch komfortabler gestalten."
Seit dem 3. Januar überträgt die ARD ihr Programm auch live ins Web. Im Januar verzeichnete das Angebot mehr als 400.000 Aufrufe pro Woche. Dafür sorgte wohl auch der Launch der mobile Webseite im August 2012. Tatsächlich ist das Layout der jüngst gestarteten App identisch mit der mobile Version von daserste.de. 
Webseite und App sind unterteilt in die Kategorien “Tipps”, “Programm”, “Videos”, “Suche” und “Mehr”. Während sich hinter der letzten Kategorie Links zum Mobilangebot von “Tagesschau” und “Sportschau” verbergen, bekommt der Nutzer unter “Tipps” Einblick ins laufende Programm. Verfügbare Videos lassen sich über einen Klick auf “Videos” abrufen.
Für die letzte Folge des “Tatort” navigieren Sie dann beispielsweise entweder durch die einzelnen Tage bis hin zum vergangenen Sonntag um 20.15 Uhr oder Sie suchen nach einem Klick auf “Sendungen A-Z” nach “Tatort”. Im ersten Kurzcheck zeigt sich hier allerdings Nachholbedarf. Denn tatsächlich liefert die Anwendung Dutzende Einträge zum Thema. Allerdings lassen diese sich nicht filtern.
Das führt dazu, dass sich zwischen den eigentlichen "Tatort"-Filmen unzählige Magazinbeiträge verstecken. Hier wären zum einen Reiter wünschenswert, die die Suchergebnisse auch Sendungen zuordnen. Zum anderen braucht es Filtermöglichkeiten, etwa nach Verfügbarkeit oder Format. Denn aus Jugendschutzgründen ist beispielsweise der "Tatort" nur zwischen 20 Uhr und 6 Uhr in der Mediathek zu sehen.
Im direkten Vergleich zur ZDF-Mediathek-App hat das Zweite noch die Nase vorn. Zwar verzichten die Mainzer auf einen Programm-Guide, punkten aber mit einer übersichtlichen Sendetabelle, in der auch die Laufzeiten und genaue Angaben zu den Formaten genannt werden. Geht man davon aus, dass Nutzer die Apps vor allem zum Konsum von Filmen und Serien nutzen, kommt der Zuschauer beim ZDF noch schneller ans Ziel. Bei der ARD-App müssen sich Nutzer wohl noch bis zum Update gedulden.

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