Bayer und Bayern knacken Mio.-Marke

Das Spitzenspiel des 26. Bundesliga-Spieltags war auch das mit dem größten Publikumsinteresse: 1,05 Mio. Fans sahen Bayer Leverkusen und Bayern München am Samstagvorabend bei Sky. Damit war das Match gleichzeitig das erst sechste in der laufenden Saison mit einem Millionen-Publikum. Bayern München baute seinen Vorsprung in der Bundeslga-Tabelle nach Sky-Zuschauerzahlen damit weiter aus - dahinter folgen Dortmund, Bremen, Mönchengladbach und Schalke.

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Der 26. Spieltag begann mit einem Duell aus dem unteren Mittelfeld, das eine Quote aus dem unteren Mittelfeld erreichte. 340.000 Fans sahen das 1:1 zwischen Wolfsburg und Düsseldorf – für die Freitags-Anstoßzeit eine recht schwache Zahl. Deutlich besser lief es erwartungsgemäß am Samstagnachmittag: 1,31 Mio. schalteten um 15.30 Uhr die Konferenz oder eins der fünf Einzelspiele ein – ein toller Marktanteil von 8,9%. Die herausragende Mehrheit der 1,31 Mio., nämlich 950.000 entschied sich dabei für die Konferenz.

Unter den fünf Einzelspielen war das zwischen Nürnberg und Schalke das erfolgreichste: 150.000 Zuschauer reichten für diesen ersten Platz. 90.000 sahen den hohen Sieg der Dortmunder gegen Freiburg, 60.000 das Bremer Unentschieden gegen Fürth, 50.000 die Hamburger Niederlage gegen Augsburg und 30.000 das Hoffenheimer Unentschieden gegen Mainz.

Am Abend gab es dann das Topspiel mit Top-Quote: 1,05 Mio. sahen den Bayern-Sieg in Leverkusen – ein Marktanteil von 4,1% und das fünftstärkste Einzelspiel-Ergebnis der bisherigen Saison. Der Sonntag beendete den Spieltag dann wieder mit eher blassen Ergebnissen: 420.000 sahen Frankfurt-Stuttgart, 580.000 Mönchengladbach-Hannover.

In der von MEEDIA errechneten Bundesliga-Tabelle, die wir aus allen Zuschauerzahlen der Einzelspiele ermitteln, baut Bayern München seinen Vorsprung auf Dortmund damit weiter aus. Einholbar sind die Bayern ohnehin nicht mehr, mit 570.000 zu 420.000 führen sie souverän. Auf den Rängen 3 bis 8 sieht es hingegen extrem eng aus: Sechs Vereine haben Durchschnittszahlen von 310.000 bis 340.000, hier kann bis zum Ende der Saison noch viel passieren. Ganz am Ende bleiben Freiburg, Augsburg und Fürth.

In der bereinigten Tabelle, in der wir aus Fairness-Gründen nur Spiele vom Samstagnachmittag und aus englischen Wochen werten, hat Nürnberg dank des Schalke-Spiels zwei Plätze gut gemacht, auch hier bleibt Bayern München aber die klare, uneinholbare Nummer 1 vor Schalke, das wieder ganz knapp an Dortmund vorbei zieht. Hinten bleiben hier die beiden Werksclubs aus Wolfsburg und Leverkusen.

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