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Anneliese Friedmann soll Henri für ihr Lebenswerk erhalten

Anneliese Friedmann, die Herausgeberin der Münchner Abendzeitung, soll mit dem Henri Nannen Preis für ihr Lebenswerk ausgezeichnet werden. Das berichtet Kai-Hinrich Renner in seiner Kolumne im Hamburger Abendblatt. Friedmann ist die Witwe von Werner Friedmann, der 1948 die Abendzeitung gründete. Von 1960 bis 1970 schrieb die heute 85-Jährige unter dem Pseudonym "Sibylle" Kolumnen für den stern.

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Renner berichtet zudem darüber, dass die Vor- und Hauptjury des Henri Nannen Preises höchst unterschiedliche Vorstellungen im Hinblick auf ein gutes investigatives Stück hatten. Demnach haben die Vorjuroren den Beitrag "Aus kurzer Distanz" von fünf Spiegel-Journalisten für am besten befunden. Der Text behandelt den Tod des Studenten Benno Ohnesorge und wie die wahren Hintergründe der Todesschüsse des Polizisten Kurras vertuscht wurden.
Von der Hauptjury wurde der Beitrag jedoch gar nicht erst nominiert. Sie wählte stattdessen die Geschichte "Made in Germany" des Spiegel um deutsche U-Boot-Exporte nach Israel. Den Text hatte die Vorjury in der Kategorie Dokumentation auf die Shortlist gesetzt, jedoch nicht im Bereich Investigation aufgeführt.

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