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WDR-Redakteurvertretung tritt vollständig zurück

Die letzten drei Mitglieder der WDR-Redakteurvertretung sind am 11. März zurückgetreten. Das berichtet Funkkorrespondenz. Bereits im November waren vier Mitglieder des ursprünglich sieben Mitglieder fassende Organs zurückgetreten, um eine Neuwahl zu erzwingen. Ein weiteres Mitglied folgte kurz darauf.

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Nun sind also die verbleibenden zwei Mitglieder des Gremiums sowie ein Nachrücker zurückgetreten. Neuwahlen sind laut Funkkorrespondenz bereits in der Vorbereitung und sollen am 16. April stattfinden. Etwa 950 Programmmitarbeiter des WDR sind wahlberechtigt.
Die Redakteurvertretung soll intern die journalistische und künstlerische Freiheit der Mitarbeiter sichern. Normal wird dieser alle zwei Jahre gewählt. Zuletzt fanden im März 2012 Wahlen statt. Eine Reihe an internen Auseinandersetzungen führte jedoch dazu, dass Gremiumsmitglieder zur Ansicht gelangten, sie könnten ihre Aufgabe nicht erfüllen. 
Die Intendanz sah zuletzt die personell reduzierte Redakteurvertretung nur noch bedingt handlungsbefugt. "Die Strategie der Geschäftsleitung, uns nur die in ihrem Interesse liegenden Rechte zuzugestehen, ist der Versuch, das Redakteursstatut auszuhebeln", heißt es diesbezüglich in einer internen Mail zum Rücktritt, die Funkkorrespondenz zitiert. Durch ein vollständiges Gremium nach Neuwahlen soll dies nun geändert werden.

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