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Springer: neuer Sonderetat für Paid-Inhalte

Bereits auf der Bilanzpressekonferenz deutete Springer-Chef Mathias Döpfner diesen Schritt an. Jetzt setzt der Verlag die Ankündigung auch um. Die Berliner erhöhen den Sonderetat für investigative Geschichten von einer auf 1,5 Millionen Euro. Springer will damit auch dokumentieren, wie wichtig dem Verlagshaus noch immer guter Journalismus ist. Die Aufstockung soll allerdings vor allem dazu dienen, „attraktive Inhalte für digitale Bezahlangebote zu ermöglichen“.

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Gefördert werden sollen vor allem umfangreiche Recherche und besondere Erzählformen deren Umsetzung über das vorhandene Budgets der Redaktionen hinausgeht. „Die Erhöhung unseres Sonderbudgets ist eine Investition in Qualitätsjournalismus für digitale Angebote“, kommentiert Döfpner. „Wir wollen, dass Journalismus, für den Leser bereit sind zu zahlen, auch in der digitalen Welt eine Zukunft hat. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor wird sein, dass wir unseren Lesern unabhängige, exzellent recherchierte Exklusiv-Geschichten und innovative Darstellungsformen anbieten.“

Über die tatsächliche Erfolgsbilanz des bisherigen Programmes wollte der Verlag bislang nie so richtige Aussagen treffen. Zu den in den vergangenen Jahren geförderten Geschichten gehörten unter anderem die Welt am Sonntag-Enthüllungen über den YouPorn-Gründer Fabian Thylmann oder die Sport Bild-Recherchen zu dem umstrittenen Transfer von Milan Bedelj zum HSV.

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