„Der Minister“ war ein voller Erfolg

Aufatmen bei Sat.1: Die Politsatire "Der Minister", für die massiv geworben wurde - und über die im Vorfeld viel berichtet wurde - hat tolle Quoten geholt. 2,13 Mio. 14- bis 49-Jährige sahen zu - ein Marktanteil von 18,2% und der Tagessieg im jungen Publikum. Insgesamt sahen 4,44 Mio. zu - hier war in der Prime Time Das Erste mit seinen Hit-Serien und dem Schnee-"Brennpunkt" stärker. Der "Brennpunkt" gewann den Tag mit 7,19 Mio. Sehern und 22,2%. Verlierer des Abends war "Glöcckler, Glanz und Gloria".

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Hier sind die 5 Dinge, die Sie über die Quoten vom Dienstag wissen müssen:

1. "Der Minister" meilenweit über den Sender-Normalwerten
Mit dem Marktanteil von 18,2% übertraf "Der Minister" im jungen Publikum den 12-Monats-Durchschnitt von Sat.1 um fast das Doppelte. Der Wert liegt derzeit nämlich bei 9,7%. Auch im Gesamtpublikum war der Film deutlich erfolgreicher als das normale Programm: 14,0% gegenüber einem 12-Monats-Durchschnitt von 9,1%. Die begleitende Doku, die im Anschluss zu sehen war, konnte ebenfalls noch gute, wenn auch keine sehr guten Quoten mehr einfahren: 2,34 Mio. (11,4%) sahen "Abgeschrieben – Die Guttenberg-Story", darunter 1,14 Mio. 14- bis 49-Jährige (14,3%).

2. "Glööckler, Glanz und Gloria" vor dem Aus
Der Verlierer des Abends war ganz klar die Vox-Doku-Soap "Glööckler, Glanz und Gloria". Nur noch 540.000 14- bis 49-Jährige sahen die zweite Folge der neuen Staffel ab 20.15 Uhr – ein indiskutabler Marktanteil von 4,5%. Angesichts solch schlechter Zahlen wird es die Reihe schwer haben, noch einmal verlängert zu werden. "Das Messie-Team" von RTL II kam parallel dazu immerhin auf solide 760.00 und 6,4%, kabel eins hingegen versagte ebenfalls: Nur 490.000 14- bis 49-Jährige wollten das zu oft wiederholte Drama "Der Klient" sehen – unschöne 4,4%.

3. Fast 1 Mio. sehen Champions League bei Sky
Die fehlende Free-TV-Übertragung hat Sky wieder einmal starke Champions-League-Zahlen beschert: 940.000 Fans sahen die beiden Spiele mit dem Schalke-Aus und der FC-Barcelona-Zauberei. Dabei kam die Konferenz aus beiden Matches auf 470.000 Zuschauer, Schalkes Niederlage gegen Galatasaray sahen 430.000 und für das 4:0 des FC Barcelona gegen den AC Mailand entschieden sich 40.000. Hinzu kommt natürlich wie immer noch die unbekannte Zahl von Fans, die die Spiele in Bars oder Kneipen gesehen haben.

4. "Dallas" wird zum Desaster, auch "Apartment 23" verliert
Während Sat.1 ein paar Korken knallen lassen kann, gibt es bei RTL und ProSieben einige Sorgenkinder. So wird "Dallas" bei RTL immer mehr zum großen Flop. Nach dem grandiosen Start Ende Januar mit 2,02 Mio. 14- bis 49-Jährigen und einem Marktanteil von 25,7% verlor die Serie Woche für Woche Zuschauer. Diesmal sahen nur noch 1,00 Mio. 14- bis 49-Jährige zu, der Marktanteil hatte mit 11,8% nicht einmal mehr das halbe Start-Niveau. "Der Minister" hat RTL davor ein paar Zuschauer geklaut, "Bones" und "CSI: Vegas" landeten mit 2,00 Mio. und 16,9%, bzw. 1,94 Mio. und 16,3% allerdings noch über dem Soll. Bei ProSieben rutschte unterdessen die neue Comedyserie "Apartment 23" unter die 10%-Marke: 1,08 Mio. reichten nur noch für 9,4%. "Two and a Half Men" und "2 Broke Girls" landeten davor mit 11,2% bis 12,1% im Mittelmaß, bzw. leicht darüber.

5. ARD siegt mit Schnee-"Brennpunkt"
Es schneit. Im Winter. Für die ARD ein Grund, einen "Brennpunkt" ins Programm zu hieven. Die journalistisch etwas seltsame Entscheidung hat das Publikum jedenfalls erfreut, denn mit 7,19 Mio. Zuschauern hat der "Brennpunkt" den Dienstag gewonnen – noch vor den beiden Erfolgsserien "Um Himmels Willen" (7,00 Mio.) und "In aller Freundschaft" (6,39 Mio.) und noch vor der 20-Uhr-"Tagesschau" (5,38 Mio.). Das ZDF erreichte mit seinem "ZDF spezial" zur Papstwahl 3,61 Mio. Menschen (13,3%), um 20.15 Uhr mit "Was kostet ein Kind?" ganze 2,03 Mio. (6,2%). Stärkstes Privat-TV-Programm war "Der Minister" von Sat.1 mit 4,44 Mio. Zuschauern und 14,0%.

Die Top 20 der meistgesehenen Sendungen bei den 14- bis 49-Jährigen und die "5 Dinge" der vergangenen Tage finden Sie wie immer hier.

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