Anzeige

DJV: Springer sollte auch Freien eine Prämie zahlen

Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) fordert den Axel Springer-Konzern auf, neben den fest angestellten Redakteuren auch die Freien am wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens im letzten Jahr zu beteiligen. Der DJV-Vorsitzende Michael Konken appelliert an Springer, die Freien "als Partner zu akzeptieren und nicht wie Abhängige zu behandeln, denen der Konzern die Bedingungen diktiert."

Anzeige
Anzeige

"Die freien Text- und Bildjournalisten tragen maßgeblich zu den Inhalten der Zeitungen, Zeitschriften und Online-Medien und damit zum wirtschaftlichen Erfolg des Springer-Konzerns bei", sagt Michael Konken. "Sie sollten ebenso wie die fest angestellten Kolleginnen und Kollegen in den Genuss der Prämie kommen."
Springer-Vorstandschef Mathias Döpfner hatte bei der Vorstellung des Geschäftsergebnisses 2012 in den letzten Tagen eine Prämienzahlung von 1.200 Euro für alle Beschäftigten angekündigt.
Die wirtschaftlichen Erfolge von Springer und die immer wiederkehrenden Versuche, Honorardumping durchzusetzen, passten nicht zueinander, betont Konken. Als Beispiele nannte der DJV-Vorsitzende Probleme bei der Mehrfachverwertung von Texten und Bildern sowie die Weigerung Springers, den Bildjournalisten ihren Aufwand im digitalen Bildvertrieb zu ersetzen.

Anzeige

Mehr zum Thema

Anzeige
Anzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*