„Sat.1 Promiboxen“ war kein Megahit

Das trashige "Sat.1 Promiboxen" hat dem Sender gute, aber bei Weitem keine grandiosen Zahlen beschert. 1,41 Mio. 14- bis 49-Jährige sahen zu - ein Marktanteil von 14,7%, mit dem man keine Chance gegen Tagessieger "5 gegen Jauch" (2,07 Mio. / 19,6%) hatte. Im Gesamtpublikum belegt die Sat.1-Show mit 2,42 Mio. Zuschauern abgeschlagen nur den 20. Platz der Freitags-Charts. Hier gewann ebenfalls "5 gegen Jauch" - vor den ZDF-Krimis und dem ARD-Schmonz "Die Wüstenärztin".

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Hier sind die 5 Dinge, die Sie über die Quoten vom Freitag wissen müssen:

1. "Sat.1 Promiboxen" gut, aber nicht grandios
Die 14,7% sind natürlich keine Flop-Quote, doch eine aufwändige Show wie "Das große Sat.1 Promiboxen" sollte schon ein paar Zuschauer mehr holen, um als uneingeschränkter Erfolg verbucht zu werden. So reichen die 1,41 Mio. 14- bis 49-Jährigen eben nur für Platz 4 der Freitags-Charts hinter dem RTL-Trio "5 gegen Jauch" (2,07 Mio. / 19,6%), "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" (1,81 Mio. / 21,4%) und "Es kann nur e1nen geben" (1,58 Mio. / 18,3%). Zum Vergleich: bei RTL hatte das "Promi Boxen" in den Jahren 2002 bis 2004 noch 18,7% bis 28,8% geholt, bei ProSieben im Jahr 2012 auch noch starke 18,4%.

2. "Game of Thrones" mit erstaunlich blassem Comeback
Ein bisschen enttäuscht wird man auch bei RTL II sein: Zwar startete auch "Game of Thrones" mit überdurchschnittlichen Zahlen in die zweite Staffel, die 660.000 14- bis 49-Jährigen reichten den ersten vier Folgen der zweiten Staffel aber nur für 6,8%. Der 12-Monats-Durchschnitt von RTL II liegt derzeit bei 6,5%, also nicht weit darunter. Zum Vergleich: Staffel 1 erzielte im März des vergangenen Jahres an den drei Abenden noch 10,8%, 10,8% und 7,5%.

3. "5 gegen Jauch" besiegt ZDF-Krimis und ARD-Schmonz
Nicht nur bei den 14- bis 49-Jährigen, auch im Gesamtpublikum war das "Prominenten-Special" von "5 gegen Jauch" nicht zu schlagen. Mit 5,36 Mio. Zuschauern und tollen 17,8% setzte es sich sowohl gegen die ZDF-Krimis, als auch gegen den ARD-Kitsch "Die Wüstenärztin" durch. 5,08 Mio. (16,4%) sahen stattdessen "Ein Fall für zwei" im ZDF, 4,85 Mio. (15,8%) danach die "SOKO Leipzig" und 4,67 Mio. (15,1%) "Die Wüstenärztin". ARD und ZDF können mit diesen Zahlen allerdings ebenfalls zufrieden sein, sie liegen allesamt recht komfortabel über den Sender-Normalwerten.

4. ProSieben schwächelt mit "Paycheck" und versagt mit "Fringe"
Bei ProSieben taumelt die grandiose Mysteryserie unterdessen mit desaströsen Quoten ihrem Ende entgegen: Nur 460.000 14- bis 49-Jährige sahen diesmal um 22.45 Uhr zu – ein Katastrophen-Marktanteil von 5,6%. Die 23.40-Uhr-Episode kam danach mit 350.000 auch nur auf 6,1%. Auch um 20.15 Uhr lief es für den Sender nicht rund – mit "Paycheck" und unbefriedigenden Werten von 1,03 Mio. und 9,9%. kabel eins kam mit "Castle" auf ordentliche 710.000 und 6,8%, Vox mit "Law & Order: Special Victims Unit" um 20.15 Uhr auf 850.000 und 8,2%.

5. Super RTL punktet mit "Fly me to the Moon", Eurosport mit Skispringen und Frauen-Fußball
Zufrieden kann Super RTL mit der Freitags-Prime-Time sein: 380.000 14- bis 49-Jährige entschieden sich um 20.15 Uhr für den Animationsfilm "Fly me to the Moon" – ein ordentlicher Marktanteil von 3,6%. Im Gesamtpublikum kamen 810.000 Zuschauer zusammen. Vor 20 Uhr lief es bei Eurosport recht gut: Zunächst erreichte der Sender um 13.10 Uhr mit dem Algarve-Cup-Spiel der deutschen Frauen-Nationalmannschaft gegen Japan 220.000 Fans und einen starken Marktanteil von 2,3%, später erzielte der Skisprung-Weltcup um 17.50 Uhr mit 360.000 Sehern auch noch 2,0%.

Die Top 20 der meistgesehenen Sendungen bei den 14- bis 49-Jährigen und die "5 Dinge" der vergangenen Tage finden Sie wie immer hier.

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