Anzeige

NZZ kämpft mit schrumpfendem Print-Markt

Auch die Neue Zürcher Zeitung kan sich dem allgemeinen Trend sinkender Print-Erlöse nicht entziehen. Die Schweizer Zeitungsgruppe hat ihre Bilanz für das zurückliegende Jahr 2012 vorgelegt. Der Umsatz der NZZ-Mediengruppe sank um 8,3 Mio. Franken auf 519 Mio. Am Ende blieb unterm Strich ein Gewinn von 30,9 Mio. Franken. Grund sind vor allem sinkende Erlöse bei den Print-Anzeigen. Das operative Ergebnis (EBIT) sank um 14,6 Mio. auf 37,9 Mio. Franken.

Anzeige

Regionale Radiostationen, die zur NZZ-Gruppe gehören, und das Online-Geschäft hätten die Umsätze steigern können – die Print-Verluste konnten damit freilich nicht ausgeglichen werden. Die NZZ hat für ihre Website im vergangenen Jahr eine Bezahlschranke mit einem so genannten Metered Model eingeführt. D.h. eine bestimmte Anzahl von Texten kann nach wie vor gratis gelesen werden, wird die Grenze überschritten, wird man zum Abschluss eines Abos aufgefordert. Über den Erfolg der Strategie machte die NZZ keine konkreten Angaben.

Die Neue Zürcher Zeitung selbst erzielt einen Jahres-Umsatz von 201,1 Mio. Franken. Hier hätten Umsatz-Rückgänge u.a. durch neue Digital-Abos fast kompensiert werden können, heißt es. Die traditionsreiche Zeitung erwirtschaftete mit 10,6 Mio Franken einen operativen Gewinn, der unter dem Vorjahreswert liegt.

Anzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige