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10 wichtige Fakten zum Schweiger-„Tatort“

Am Sonntag ist es so weit: Das Erste strahlt den lange erwarteten und schon im Vorfeld kontrovers diskutierten "Tatort" mit Til Schweiger, "Willkommen in Hamburg", aus. Eine gute Einschaltquote ist zu erwarten, ebenso wie Diskussionen im Anschluss: "Und, wie fandest du den Schweiger-Tatort?". Damit Sie im Freundes- und Kollegenkreis mitreden können, sind hier die wichtigsten Fakten und Smalltalk-Sätze zum ersten "Tatort" mit Til - von der schönen Co-Kommissarin bis hin zur explosionsresistenten Designer-Tapete.

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"Man merkt, dass dies der teuerste Tatort aller Zeiten ist"
Explosionen, Schusswechsel, Kino-Star: All das hat dem NDR ordentlich Geld gekostet. Medienberichten zufolge hat der Schweiger-Tatort bis zu 2 Millionen Euro gekostet – und damit deutlich mehr als die 1,3 bis 1,5 Millionen, die der Sonntagabends-Krimi sonst als Budget verbraucht. Wenn Sie einmal beim Thema sind, können Sie direkt noch erwähnen, das Schweiger allgemein ja ein höheres Budget für den Tatort fordert.
"In dem Tatort spielen fast nur alte Schweiger-Weggefährten mit!"
Dass Tochter Luna, bereits in vielen Filmen mit ihrem Vater zu sehen, auch im Film die Schweiger-Tochter spielt, ist nur der Anfang: Co-Kommissar Yalcin Gümer wird von Fahri Yardim gespielt, der bereits in den Schweiger-Filmen "Keinohrhasen", "1 ½ Ritter", "Kokowääh" und "Schutzengel" mitwirkte. Vorgesetzter Holger Petretti, alias Tim Wilde, war ebenfalls im "Schutzengel" und "1 ½ Ritter" zu sehen und Staatsanwältin Hanna Lennerz (Edita Malovcic) kennt man unter anderem aus "Zweiohrküken". Doch es geht noch weiter: Die Film-Mutter von Schweigers Tochter war in "1 /12 Ritter" sowie "Barfuss" mit Schweiger zu sehen und Bösewicht Firat Astan (Erdan Yildiz) in "Kokowääh 2". Auch Gast-Star Arthur Abraham spielte hier bereits mit.
"Schweiger hat ja sogar seine Produktionsfirma ins Boot geholt!"
Schließt direkt an den vorherigen Punkt an: Schweigers Produktionsfirma "Barefoot Films" übernahm die Pressearbeit für den Film. Dass man dabei sehr kleinlich in Sachen Autorisierung war, sorgte‘>. Produziert wurde der Tatort zudem nicht wie sonst in Hamburg üblich vom Studio Hamburg. Stattdessen war Constantin Film federführend. Dessen Aufsichtsratsvorsitzender, Fred Kogel, ist übrigens gleichzeitig Berater von Schweiger, wie die Hamburger Morgenpost berichtete.
"Also die Schauspielerin ist zumindest 16!"
Gemeint ist Nicole Mercedes Müller, die Zeugin Tereza spielt. Wie alt sie ist, darüber sind sich Tereza und Kommissar Tschiller zu Beginn nicht ganz einig. 19? 15? Nicole Mercedes Müller jedenfalls ist am 4. November 1996 in Berlin geboren.
"Schweiger weiß selbst, dass er nuschelt!"
Diesen Satz am besten langsam im Film aufbauen und kurz bevor Kommissar Tschiller in die Staatsanwaltschaft geht noch mal betonen. Kurz darauf gibt er es nämlich selbst zu. Tschiller gibt noch etwas anderes zitierfähiges im Film zu, aber das wollen wir noch nicht verraten.
"Die spezielle Designer-Tapete blieb übrigens völlig unversehrt!"
Wenn Sie im Film eine Explosion in einem Gebäude wahrnehmen, ist es Zeit für diesen Satz. Ein Hamburger Hotel verkündete diese Woche per Pressemitteilung stolz, Drehort für den Schweiger-Tatort gewesen zu sein. In der Mitteilung hieß es: "Die Ausstattungs-Crew hat unsere Renaissance Suite beeindruckend gut vorbereitet und präpariert, so dass die Suite mit der Gesamtfläche von 215 Quadratmetern völlig unversehrt geblieben ist." Das gelte insbesondere für die spezielle Designer Tapete.
"Der Tunnel soll erst 2025 fertig werden"
Tschiller und Gümer reden in einer Szene über den Brenner-Pass, beziehungsweise den Brenner-Tunnel. Warum, ist eigentlich nicht wichtig. Entscheidend ist, dass die beiden darüber uneins sind, wie der Status des Bauvorhabens ist. Fakt ist: 2011 begann die Hauptbauphase. 2016 soll mit Tunnelbohrmaschinen der Hauptteil erstellt werden. Fertig soll der gesamte Tunnel aber erst im Jahr 2025 sein. Die beiden Kommissare haben also noch etwas Zeit, über den Brenner zu streiten. 
"In dem Dialog mit Wotan Wilke Möhring steckt mehr drin!"
Zu Beginn des Tatorts hat Wotan Wilke Möhring einen Gastauftritt. Der Schauspieler wird als "Tatort"-Kommissar Thorsten Falke bald ebenfalls in Hamburg und Umgebung ermitteln. Am 28. April ist es soweit. Im Dialog mit seinem neuen Kollegen spricht er Tschiller Mut zu. Er hätte mit seiner Art für Durcheinander gesorgt, aber im Grunde seien nur alle neidisch auf ihn. Durchhalten solle er. Tschillers Antwort: Was das angeht, müsse er sich keine Sorgen machen. Diese ganze Szene kann man als versteckte Botschaft an die Kritiker des Schweiger-"Tatorts" deuten.
"Sie heißt Britta Hammelstein!"
Falls am Montag in der Bild wieder die Frage auftaucht: "Wer ist die hübsche Co-Kommissarin im Schweiger-Tatort?" – es ist Britta Hammelstein. Sie spielt die weibliche Ermittlerin, die sich mit kecken Sprüchen den Respekt der beiden Testosteron-geladenen männlichen Kommissaren verdient und von der man irgendwie erwartet, sie könnte ganz Schweiger-Film-typisch in einer späteren Episode auch im Privatleben des neuen Ermittlers eine Rolle spielen. Hammelstein jedenfalls ist 1981 geboren, spielt am Residenztheater München und wirkte 2010 schon einmal in Ludwigshafener "Tatort" mit. Ach ja: In "Kokowääh 2" spielte sie auch eine kleine Rolle.
"So sieht es also beim Spiegel aus!"
Wenn Til Schweiger die Staatsanwaltschaft besucht nicht nur an den Nuschel-Satz (siehe oben) denken: Auch ein Verweis auf den Spiegel ist angebracht. Das Verlagsgebäude bietet nämlich die Kulisse für die besagten Szenen. Das Landeskriminalamt im Film ist in Wirklichkeit übrigens der Sitz einer Versicherung in der City Nord.
Der Til-Schweiger-"Tatort" "Willkommen in Hamburg" läuft am 10. März um 20.15 Uhr im Ersten.

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