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rbb-Intendantin: Mehr Frauen in Führungspositionen

Dagmar Reim, die Intendantin des Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb), äußerte sich kritisch zur Situation von Frauen in den Medien. Nach wie vor würden sie zu langsam auf Führungspositionen in Unternehmen, auch in den Medien, vorrücken: "Es geht im uns bekannten Schneckentempo voran", sagte Reim im rbb-Programm Radioeins.

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Verantwortung dafür trügen einerseits Männer in verantwortlichen Positionen: "Es gibt eine Blockade, genannt die gläserne Decke. Zu viele Männer, die über Karrieren zu entscheiden haben, denken, zu wenige Frauen seien dafür geeignet.“ Es sei aber auch an den Frauen, dies zu widerlegen: "Wenn ich einen relativ wichtigen Job zu vergeben habe und frage eine Mann, sagt er: ‚Wann soll ich anfangen?‘ Biete ich einer Frau dieselbe Stelle an, sagt sie: ‚Wie kommen Sie denn eigentlich auf mich?’"
Reim erneuerte zudem ihre Forderung nach einer Frauenquote für Führungspositionen: "Ich war jahrzehntelang dagegen, weil ich dachte, mit Ehrgeiz, mit Top-Ausbildung, mit Interesse, mit Engagement werde es klappen für die Frauen. Das war ein Irrtum." Die Intendantin  forderte, es müsse gezielte Förderung und Ermutigung für Frauen geben.

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