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App in echt: aus Instagram wird eine Kamera

Bereits im kommenden Jahr soll die erste "Instagram-Kamera" auf den Markt kommen. Optisch eng an das Logo der bekannten App angelehnt, soll die Kamera wie der Online-Dienst über Filter verfügen. Das Gerät soll zudem Bilder in verschiedene soziale Netzwerke posten, aber auch ausdrucken können. Hinter der Kamera stecken trotz der optischer Nähe aber nicht Instagram oder Facebook, sondern die eigens gegründete Firma Socialmatic aus Italien, die in keiner Verbindung zu Instagram steht.

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Hinter Socialmatic stehen die italienischen ADR Studios um Antonio De Rosa. Den Grundstein für die "Instagram-Kamera" legte ein Konzept-Entwurf  aus dem Mai 2012. Mittlerweile ist das Konzept konkret geworden und mit Socialmatic wurde hierfür eigenes eine weitere Firma gegründet. De Rosa dient hier als CEO und konnte vor kurzem stolz verkünden, dass man auf dem besten Weg sei, die Kamera als Polaroid-Lizenzprodukt verkaufen zu können. 
"Wir sind so stolz, mit C&A und Polaroid zusammen zu arbeiten, zwei Giganten in Sachen digitaler Fotografie", sagte Antonio De Rosa. Und weiter: "Es waren lange und schwierige Verhandlungen, aber wir waren sehr motiviert, eine Einigung zu erzielen, um eine kleine Revolution in der digitalen Fotografie zu schaffen. Dieser Mix aus Hardware und Software, zusammen mit unserem brandneuen, sozialen Foto-Netzwerk wird die Lücke zwischen virtueller und realer Welt schließen."
Bislang hat Socialmatic nur eine nicht bindende Absichtserklärung mit dem offiziellen Polaroid-Lizenzträger C&A Marketing unterzeichnet. Ein fester Vertrag soll jedoch folgen. Dann wird die Kamera Anfang 2014 offiziell als Polaroid-Kamera verkauft werden können. Die Produktion und den Vertrieb soll ebenfalls C&A Marketing übernehmen (die Firma hat nichts mit den gleichnamigen Bekleidungshäusern zu tun) 
Socialmatic kündigt derweil bereits einige technische Details an: So soll die Kamera mit einem Android-Betriebssystem laufen und die Möglichkeit anbieten, direkt Fotofilter auf die digitalen Schnappschüsse anzuwenden. Mindestens 16 GB interner Speicher sind vorgesehen sowie die Möglichkeit mit externen Speicherkarten das Volumen zu erhöhen. Ein 4:3 Screen sollen ebenso wie ein GPS-Empfänger und ein optischer Zoom eingebaut sein.
Doch damit nicht genug: Über integriertes WLAN, Bluetooth und optional auch UMTS soll der Nutzer die Bilder auch direkt mit anderen teilen können. Exklusiv etwa in das eigene Fotonetz von Socialmatic, aber auch auf Facebook, Twitter oder Instagram sollen die Bilder direkt einstellbar sein. Auch einen Versand via E-Mail oder MMS wollen die Macher ermöglichen.
Die neue Kamera soll außerdem über einen integrierten Drucker verfügen, mit dem man die eigenen Fotografien, bearbeitet oder unbearbeitet sowie auf Wunsch mit einem Kommentar versehen, direkt ausdrucken kann. Eine Art Polaroid Sofortbildkamera 2.0.

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