Essay-Wettbewerb: mit MEEDIA in die USA

Wie gut kennen Medienmacher ihre Leser, Zuschauer, Zuhörer oder Nutzer wirklich? Was wissen sie über ihre Interessen, Nutzungsgewohnheiten und ihre Erwartungen an guten Journalismus? Die Hamburg Media School bietet im April eine sechstägige Studienreise in die USA an, in der "Audience Understanding" im Mittelpunkt steht. Die Teilnehmer werden von Dozenten der Medill School of Journalism und des Poynter Institute geschult. Ein MEEDIA-Leser kann an der Studienreise teilnehmen.

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Die Hamburg Media School hält einen Platz in der Reisegruppe für einen MEEDIA-Leser frei. Wir möchten diesen Platz an einen Journalisten oder eine Journalistin vergeben, der oder die zum Zeitpunkt der Reise im April nicht älter als 30 Jahre ist. Interessenten müssen bis zum 10. März ein Kurzessay schreiben, das nicht mehr als 5.000 Zeichen hat (Leerzeichen inklusive). Thema: Können deutsche Journalisten bei der digitalen Transformation ihrer Medien von ihren US-Kollegen lernen? Wenn ja, was? Wenn nein, warum nicht?

Eine Jury, bestehend aus Klaus Ebert (HMS) und Prof. Dr. Stephan Weichert (Macromedia Hochschule) sowie Georg Altrogge und Christian Meier (MEEDIA), wird aus den Einsendungen den Gewinner oder die Gewinnerin bestimmen. Essays müssen an folgende Mail-Adresse geschickt werden: essay@meedia.de.

Audience Understanding – was meint der Begriff? Zum einen geht es darum, das Zielpublikum und die Zielgruppenpotentiale im Detail kennenzulernen: Wie verhalten, denken, handeln unsere Leser und Nutzer? Wofür interessieren sie sich? Wie nutzen sie verschiedene Medienangebote, was erwarten sie von ihnen – und welche könnten sie besser nutzen? Dank digitaler Mess- und Analyseinstrumente lässt sich das Verhalten der Nutzer und ihre Erwartungen genauer bestimmen, als das bisher möglich war.

Zum anderen geht es um die Perspektive des Nutzers: Viele Medieninhalte werden für ihn erst interessant, wenn die Redaktion den Perspektivwechsel konsequent durchzieht und seine Sicht einnimmt – bei der Themenrecherche bis zur Wahl der Darstellungsform. Dank Audience Understanding bekommen Themen und Geschichten einen höheren Nutzwert.

Die Details zur Reise: Los geht’s am 14. April in Chicago, an der Northwestern University. Am 18. April fliegen die Teilnehmer weiter nach St. Petersburg, Florida, der Heimat des Poynter Institute. Die Rückreise nach Deutschland ist am 19. April. Es findet ein Vor- und ein Nachbereitungstreffen statt. Die Kosten für den Interkontinentalflug trägt der Gewinner des Essay-Wettbewerbs, alle anderen Kosten in Höhe von 5.000 Euro werden übernommen.

Die Studienreise ist Workshop und Seminar in einem. Die Seminarinhalte werden begleitet von einem individuellen Coaching aller Teilnehmer, das auf die Probleme und Wünsche der einzelnen Redaktionen eingeht. Alle Teilnehmer erstellen bereits vor dem ersten Seminartag in Hamburg ein "Project Statement“, das gemeinsam mit HMS-Mitarbeitern, der NU und Poynter analysiert wird.

Mehr Details zur Studienreise finden sich hier. Interessenten, die nicht am Essay-Wettbewerb teilnehmen können oder wollen, können sich noch einen regulären Platz sichern.

Die Partnerinstitute der Hamburg Media School:

Die Medill School of Journalism ist eine der renommiertesten Journalistenschulen der USA und bildet seit Jahrzehnten die erfolgreichsten Journalisten, Korrespondenten und Kolumnisten aus. Bekannt ist die Medill School für die exzellente Verzahnung von Forschung und Berufspraxis.

Am Knight News Lab in Chicago erforschen und entwickeln Technologen, Journalisten, Designer und Pädagogen interdisziplinär Innovationen für digitale Kanäle und Publikumsmärkte.

Poynter Institute St.Petersburg, FL: Das Poynter Institute in St.Petersburg/Florida steht für angewandte Journalismusforschung auf höchstem Niveau. Ob Layout, Storytelling, Audience Understanding oder Leadership-Training: Praktiker und Wissenschaftler bieten hier exzellente Workshops und Seminare, die sich eng an den aktuellen Herausforderungen des Medienmarktes und hohen journalistischen Standards orientieren. Im Gebiet "Audience Understanding" zählt das Institut zu den Vorreitern.

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