Apples iWatch schon dieses Jahr möglich

Zunächst schien es nur eine Nebelkerze zu sein. Ein Konter auf Googles Datenbrille Glass oder eine Ablenkung in Zeiten beständig einbrechender Aktienkurse. Apple würde an einer iWatch arbeiten, hieß es Anfang des Jahres. Einen Monat nach den ersten Gerüchten befeuert nun Bloomberg die Spekulationen: Apple würde längst mit einer 100-Mann-Unit am nächsten „one more thing“ arbeiten, heißt es. Die eigentliche Überraschung: Der Verkauf der iWatch soll noch in diesem Jahr starten.

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Zunächst schien es nur eine Nebelkerze zu sein. Ein Konter auf Googles Datenbrille Glass oder eine Ablenkung in Zeiten beständig einbrechender Aktienkurse. Apple würde an einer iWatch arbeiten, hieß es Anfang des Jahres. Einen Monat nach den ersten Gerüchten befeuert nun Bloomberg die Spekulationen: Apple würde längst mit einer 100-Mann-Unit am nächsten "one more thing" arbeiten, heißt es. Die eigentliche Überraschung: Der Verkauf der iWatch soll noch in diesem Jahr starten.

Wie der Finanzinformationsdienst Bloomberg berichtete, arbeitet bei Apple bereits ein Designteam von 100 Mitarbeitern an einer Armbanduhr, die die Funktionalität eines tragbaren iPhones gepaart mit zusätzlicher Bio-Sensorik besitzen soll – die iWatch.

Wie Bloomberg berichtet, ist Apples Design-Chef Jonathan Ive vom Konzept einer tragbaren Kleincomputeruhr seit Jahren überzeugt und soll etwa Mitte des vergangenen Jahrzehnts selbst boxenweise Sportuhren von Nike geordert haben, die mit ihrem Fuel Band bereits in den Markt für tragbare Computer eingestiegen sind.

Uhrenbranche viermal profitabler als TV-Geräte-Industrie

Analysten glauben überraschenderweise, dass Apples Einstieg in den Uhrenmarkt lukrativer sein könnte als der vielfach erwartete Apple-Fernseher. Die Uhrenbranche ist laut Citigroup-Analyst Oliver Chen ein 60 Milliarden Dollar schwerer Markt.

Das sei zwar nur die Hälfte des Umsatzvolumens der Fernsehindustrie, dafür würden Uhrenhersteller mit einer Nettomarge von bis zu 60 Prozent viermal profitabler arbeiten als die TV-Gerätehersteller.  "Das ist für Apple eine 6-Milliarden-Dollar-Gelegenheit, wenn sie mit etwas total Neuem aufwarten wie dem iPod", erklärte Chen mit Blick auf das erste Verkaufsjahr.  Nach Bloomberg-Angaben könnte der Launch schon Ende des Jahres bevorstehen.

Nach Kursverlusten von 40 Prozent in fünf Monaten könnte der sich angeschlagene Apple-Chef Tim Cook den Befreiungsschlag gut gebrauchen. Warren Buffet hatte gestern für Cook einen anderen Ratschlag parat: Kritiker wie den Hedgefondsmanager David Einhorn solle er ignorieren und stattdessen aktiv die Verwaltung der Barmittel angehen – in Form von Aktienrückkäufen.

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