Anzeige

„Nordwind“: So sieht der neue stern aus

"Modern. Groß. Planbar." So bewirbt der stern sein neues Erscheinungsbild. Das Magazin wird am 14. März im neuen Outfit erscheinen. Das Relaunch-Projekt, bei dem sich der stern neu erfinden will, trägt den Namen "Nordwind". Ein neues Schriftbild, mehr Interaktion mit dem Leser und eine neue Heftstruktur werden versprochen. Außerdem hat sich der neue stern unter Dominik Wichmann eine Haltung verordnet. Dazu soll neben Empathie, Kritik und Begeisterung vor allem Optimismus zählen.

Anzeige

Nicht nur die Redaktionsstruktur wurde reformiert, auch das Heft soll sich wandeln. Erste Einblicke gibt der stern nun auf einer Sonderseite im Web. Das Heft soll künftig quasi dreigeteilt daherkommen: mit Kopf, Herz und Bauch. Während der "Kopf" die Woche in Bildern und Kolumnen widerspiegeln und digitale Schnittstellen anbieten soll, wird im "Herz", der Heftmitte, der Platz sein, in dem unter anderem Reportagen, Porträts, Essays und große Interviews stattfinden. Damit macht der Abschnitt auch den größten Teil des Heftes aus. Der "Bauch" ist das Journal mit Beiträgen aus Kultur, Reise, Essen und Trinken. In jeder zweiten Ausgabe kommt als Extra ein Teil mit Service-Themen, etwa zu Energie und Finanzen, hinzu.
"Wenn man ein Magazin wie den stern modernisiert, muss man überlegen, wie Deutschland sich verändert hat. Eine Zeitschrift muss die Zeit abbilden, in der sie existiert", zitiert das Magazin seinen Chefredakteur Dominik Wichmann beim Preview auf das neue Heft. Passend dazu heißt es auf einem der Werbebanner auch: "Sorry Henri Nannen, es musste sein". 
In einem Video zum neuen stern verrät Wichmann weiter, die gesamte Redaktion habe ihre Kräfte gebündelt und mit den besten Leuten intern wie extern beraten, was einen stern der Zukunft ausmache. Johannes Erler, Art Director des stern, sagt: "Entwicklungsredaktion, das war wie Gold-Schürfen." Man habe im Archiv gesucht und einen Typographic Director beauftragt, der sich ausschließlich um die Schriften gekümmert habe. Der US-Spezialist Luke Hayman wurde ebenfalls beauftragt. Hayman war bereits für Time Magazin und New Yorker Magazin verantwortlich. 
Das Ergebnis ist neben der neuen Struktur auch ein neuer Look, mit neuem Schriftbild, "modernen Infografiken" und einem siebenspaltigen Basis-Layout. Auch auf Interaktion mit dem Leser will man mehr Wert legen: "Der stern geht in Zukunft noch viel stärker auf die Leser zu. Es gibt viel mehr kleine Formate, die interagieren mit dem Leser. Und das ist glaube ich etwas, das den stern auch medienübergreifend in Zukunft wesentlich moderner positionieren wird", kündigt Erler an.
Ein Schritt in diese Richtung ist auch das neu gestartete Redaktionsblog des stern, in dem bislang jedoch nur eine kleine Vorankündigung zu finden ist. Andreas Petzold meint: "Der stern ist eine sehr erfahrene Marke und daraus schöpft er Glaubwürdigkeit." Und Dominik Wichmann verspricht: "Wenn Sie sich auf der stern einlassen, dann wird der stern sie bereichern. Er wird sie unterhalten und vor allem wird er sie bewegen." Der neue stern ist ein großes Versprechen – jetzt müssen es die Macher nur noch halten.

Anzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige