Heise Verlag distanziert sich vom Leistungsschutz

Der Heise Verlag aus Hannover (u.a. c't, Telepolis) hat sich in einer Erklärung von dem umstrittenen Leistungsschutzrecht distanziert. Links und kurze Textausschnitte von Heise-Publikationen zu verwenden, sei nach wie vor "höchst willkommen" und bedürfe keiner Erlaubnis des Verlages, heißt es bei Heise.de. Selbstverständlich werde auch niemand deswegen abgemahnt oder juristisch belangt.

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Der Heise Verlag nimmt damit in der Verlagslandschaft eine gänzlich andere Haltung ein, als die Befürworter des Leistungsschutzrechts, z.B. Burda oder Axel Springer. An der politischen Diskussion über das Leistungsschutzrecht für Presseverlage habe sich der Heise Zeitschriften Verlag nicht öffentlich beteiligt, um der unabhängigen Berichterstattung der Redaktionen nicht zu schaden – ein Seitenhieb auf die teils sehr einseitige Berichterstattung in einigen Verlagsmedien pro Leistungsschutzrecht.

Die Grenze der Textnutzung sei dort erreicht, wo Jemand ganze Artikel oder erhebliche Textteile verwende oder wenn Inhalte zu Werbezwecken verwendet würden. Unterzeichnet ist die Erklärung von der Geschäftsführung und den Redaktionen des Heise Zeitschriften Verlags.

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