„Hänsel und Gretel“ schlagen Til Schweiger

Til Schweigers Siegesserie ist zu Ende. Nachdem "Kokowääh 2" drei Wochen lang der meistbesuchte Film in den deutschen Kinos war, hat nun das Märchen-Remake "Hänsel und Gretel: Hexenjäger" Schweiger vom Thron geschubst. 360.000 Leute sahen den Film am Wochenende in etwas mehr als 400 Kinos - ein toller Kopienschnitt von fast 900 Besuchern pro Kino. "Kokowääh 2" sahen weitere 220.000 Leute - insgesamt nun über 2 Mio. In den US- und den Welt-Charts führt stattdessen nun "Jack and the Giants".

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Die 360.000 "Hänsel und Gretel"-Zuschauer sind nicht die einzigen, die den Welt schon gesehen haben. Hinzu kommen laut Blickpunkt:Film nämlich noch rund 45.000 Besucher der Previews – insgesamt erreichte der Film also in den ersten Tagen schon mehr als 1.000 Leute pro Kino. "Kokowääh 2" ist mit seinen inzwischen mehr als 2 Mio. Zuschauern zwar kein Flop, er fällt aber immer weiter hinter den Vorgänger "Kokowääh" zurück. Der hatte an seinem vierten Wochenende vor zwei Jahren noch mehr als 350.000 Leute angelockt, "Kokowääh 2" nun also nur 220.000.

Recht solide ist das Natasacha-Kampusch-Drama "3096 Tage" angelaufen. 145.000 Menschen wollten es an seinem Premieren-Wochenende in 325 Kinos sehen – ca. 450 pro Kino. Damit belegt der Film hinter "Stirb langsam – Ein guter Tag zum Sterben" (180.000) und Dauerbrenner "Django Unchained" (150.000) Platz 5. "Django Unchained" haben inzwischen schon fast 4 Mio. gesehen – das viertbeste Ergebnis der vergangenen 12 Monate hinter "Skyfall" (7,77 Mio.), "Ice Age 4" (6,64 Mio.) und "Der Hobbit" (6,52 Mio.). Der Flop unter den Neustarts heißt "Die Bestimmer – Kinder haften für ihre Eltern": Nur 75.000 entschieden sich für die Familienkomödie mit Billy Crystal und Bette Midler – und das in fast 400 Kinos. Das entspricht einem Durchschnitt von ganzen 190 Besuchern pro Kino.

In den USA sprang unterdessen Bryan Singers 195-Mio.-Dollar-Produktion "Jack and the Giants" an die Spitze. 28,0 Mio. US-Dollar spielte der Film an seinem ersten Wochenende ein – für ein solches Mega-Budget (inklusive Marketing laut Hollywood Reporter 300 Mio.) eindeutig zu wenig. Die Konkurrenz blieb am Wochenende unter der 10-Mio.-Marke hängen: Komödie "Voll abgezockt" kam auf weitere 9,7 Mio. US-Dollar und sprang damit insgesamt schon über die 100-Mio.-Marke, die beiden weiteren relevanten Neustarts "21 and over" und "Der letzte Exorzismus 2" liefen mit 9,0 Mio. und 8,0 Mio. US-Dollar sehr verhalten an.

Dank des US-Ergebnisses führt "Jack and the Giants" – übrigens der "deutsche" Titel des Films, denn international heißt er "Jack the Giant Slayer" – auch weltweit die Charts an. Zwar erreichte er abseits Nordamerikas mit 13,7 Mio. US-Dollar nur das drittbeste Ergebnis hinter "Stirb langsam – Ein guter Tag zum Sterben" (18,3 Mio.) und "Hänsel und Gretel" (15,2 Mio.), doch zusammen mit den 28,0 Mio. US-Dollar aus den USA besiegt er die beiden anderen Filme, die in Nordamerika schon vor einigen Wochen/Monaten anliefen und daher nicht mehr so stark sind. In Deutschland kommt "Jack and the Giants" übrigens erst in der kommenden Woche in die Kinos.

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