Kursverfall: Groupon-Aktie implodiert um 25 %

Dramatischer Kurssturz an der Wall Street: Die Groupon-Aktie ist nach der Vorlage der jüngsten Quartalszahlen nachbörslich um 25 Prozent abgestürzt. Das Online-Schnäppchenportal enttäuschte Anleger mit seinem neusten Zahlenwerk schwer: Statt in die Nähe einer schwarzen Null zu kommen, verbrannte Groupon im abgelaufenen Dreimonatszeitraum 81 Millionen Dollar. Die Umsätze zogen zwar um 30 Prozent an, doch der Ausblick auf die laufenden Geschäfte lag deutlich unter Erwartungen der Wall Street.

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Dramatischer Kurssturz an der Wall Street: Die Groupon-Aktie ist nach der Vorlage der jüngsten Quartalszahlen nachbörslich um 25 Prozent abgestürzt. Das Online-Schnäppchenportal enttäuschte Anleger mit seinem neusten Zahlenwerk schwer: Statt in die Nähe einer schwarzen Null zu kommen, verbrannte Groupon im abgelaufenen Dreimonatszeitraum 81 Millionen Dollar. Die Umsätze zogen zwar um 30 Prozent an, doch der Ausblick auf die laufenden Geschäfte lag deutlich unter Erwartungen der Wall Street.  

Die Anteilsscheine von Groupon machen es ihrem Geschäftsmodell nach: Wenn schon Preisnachlässe, dann richtig. Um ein Viertel des Unternehmenswertes verbilligten sich Groupon-Aktien kurz nach Börsenschluss. Anlass: Die jüngsten Geschäftsdaten zum abgelaufenen vierten Quartal fielen an der Wall Street komplett durch.    

Statt des erwarteten Verlusts von 2 Cent je Aktie verlor Groupon 12 Cent je Anteilsschein. Klingt weniger dramatisch als es ist: Tatsächlich verbuchte das chronisch defizitäre Schnäppchenportal im wichtigen Weihnachtsquartal jedoch einen Verlust von happigen 81,1 Millionen Dollar. Auch die Umsätze blieben unter den Konsensschätzungen der Wall Street, wenn auch mit 638 Millionen Dollar nur knapp. Gegenüber dem Vorjahresquartal zogen die Erlöse immerhin um 30 Prozent an.

Umsatzprognose schockt die Wall Street

Zur dicken Enttäuschung geriet dagegen der Ausblick auf das laufende Quartal, in dem der Online-Rabattanbieter mit der vagen Umsatz-Prognose von 560 bis 610 Millionen weit unter den Analystenerwartungen von 650 Millionen Dollar blieb und damit nur noch stagnierende Erlöse in Aussicht stellt.

Aktionäre zogen entsprechend nach Handelsschluss die Reißleine. Trotz der drastischen Verluste von 25 Prozent auf nur noch 4,60 Dollar, hat die Aktie schon schlechtere Zeiten gesehen: Die Anteilsscheine von Groupon haben gerade mal die Gewinne des bisherigen Börsenjahres 2013 abgegeben und notieren wieder auf dem Niveau vom vergangenen Dezember. Seit dem Börsendebüt Ende 2011 haben Anleger allerdings mehr als 75 Prozent ihres Kapitals verbrannt.

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