Borussen-Duell fast mit Millionenpublikum

Fernsehen Das 1:1 zwischen Borussia Mönchengladbach und Borussia Dortmund war das begehrteste Spiel des 23. Bundesliga-Spieltags. 970.000 Fans sahen es bei Sky - nur ein Match ohne Beteiligung des FC Bayern hatte in dieser Saison bisher noch mehr Zuschauer: Leverkusen-Dortmund vor drei Wochen mit 1,05 Mio. Am Samstagnachmittag gab es mit 1,34 Mio. Zuschauern sogar beinahe einen neuen Saisonrekord: Der Spitzenwert vom 18. Spieltag Mitte Januar (1.38 Mio.) wurde nur knapp verfehlt.

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Der Spieltag begann am Freitag nicht sonderlich spektakulär: Nur 310.000 sahen das Spiel zwischen Freiburg und Frankfurt – der schlechteste Freitagswert seit November. Am Samstag gab es dann aber den Fast-Saisonrekord: 1,34 Mio. schalteten um 15.30 Uhr ein und sahen die Konferenz oder eins der fünf Einzelspiele. Der Marktanteil lag damit bei 8,0%, im jungen Publikum mit 660.000 14- bis 49-Jährigen sogar bei 10,9%.

Der größte Teil der Fans entschied sich dabei für die Konferenz: 930.000 der 1,34 Mio. zogen sie den Einzeloptionen vor. Bayern Münchens 6:1 gegen Werder Bremen sahen 290.000 Leute, das Nordderby zwischen Hannover und Hamburg interessanterweise nur 50.000, ebenso wie Stuttgart-Nürnberg. Auf 30.000 Zuschauer kam Augsburg-Hoffenheim, das Match zwischen Mainz und Wolfsburg wollten nur 20.000 sehen.

Nicht ganz so stark wie zuletzt lief es am Samstagabend: 730.000 sahen Schalke und Düsseldorf zu. Deutlich mehr Fans sammelte dann wie erwähnt das Borussen-Duell zwischen Mönchengladbach und Dortmund am Sonntagnachmittag ein – 970.000 Fans reichten für 4,8%. Für den Spieltags-Abschluss zwischen Fürth und Leverkusen interessierten sich schließlich noch 600.000 Leute.

In der von MEEDIA errechneten Bundesliga-Tabelle nach Sky-Zuschauerzahlen verkleinerte Borussia Dortmund den Rückstand auf Bayern München deutlich. Mit 540.000 zu 450.000 Durchschnitts-Fans führen die Münchner aber weiterhin klar und werden das wohl auch bis zum Ende der Saison tun. Der Aufsteiger der Woche folgt auf Platz 3: Schalke 04 zog wegen der Zahl aus dem Düsseldorf-Spiel wieder an Bremen und Hamburg vorbei. Auch Düsseldorf verbesserte sich – von 11 auf 10. Dahinter bleibt alles beim Alten: Auf den beiden letzten Plätzen liegen Augsburg und Fürth.

In der bereinigten Tabelle, in der wir aus Fairnessgründen nur die Spiele werten, die parallel zu vielen anderen stattfinden, also am Samstagnachmittag oder in englischen Wochen, gibt es nur einen einzigen Plätzetausch: Werder Bremen verbesserte sich dank der starken Quote aus dem Bayern-Spiel von Platz 5 auf 4, überholte dabei Eintracht Frankfurt. Ganz vorn bleiben mit haushohem Vorsprung die Bayern vor Schalke und Dortmund, ganz hinten finden sich die Werksclubs aus Wolfsburg und Leverkusen.

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