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Junge Zuschauer: „Bachelor“ vor BVB & Co.

Tolle Zahlen für die Champions League im ZDF - und dennoch eine Niederlage im jungen Publikum. 7.52 Mio. Fans sahen am Mittwoch das 2:2 der Dortmunder in Donezk - ein Marktanteil von 24,6%. Bei den 14- bis 49-Jährigen sahen 2,32 Mio. zu - ebenfalls starke 19,4%. Allerdings: Das RTL-Duo aus "Die 10" und "Der Bachelor" lief bei noch mehr jungen Zuschauern, sodass die Champions League verlor. Den Tagessieg holte sich dabei "Der Bachelor" - mit 2,51 Mio. und 20,3%.

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Hier sind die 5 Dinge, die Sie über die Quoten vom Mittwoch wissen müssen:

1. Champions League klare Nummer 1 im Gesamtpublikum
Insgesamt war der Fußball am Mittwoch mit Abstand das Top-TV-Programm der Deutschen. 7,52 Mio. sahen das 2:2 der Dortmunder – 24,6%. Der schärfste Konkurrent, ARD-Film "Stille" folgt mit 4,96 Mio. Sehern und guten 15,3% hinter dem Halbzeit-"heute-journal" (6,48 Mio. / 20,1%), den Fußball-Moderationen (5,01 Mio. / 19,0%) und der Zusammenfassung des Spiels zwischen Real Madrid und Manchester United (4,97 Mio. / 24,8%) auf Platz 5 der Tages-Charts. "Der Bachelor", Sieger im jungen Publikum, belegt mit insgesamt 4,37 Mio. Zuschauern Rang 7. Davor platzierte sich noch die Biathlon-WM, die dem ZDF am Vorabend mit 4,63 Mio. Fans stolze 23,6% bescherte.

2. "Bachelor" und "außergewöhnlichste Geschichten" machen RTL glücklich
Bei den 14- bis 49-Jährigen gewann wie erwähnt ein RTL-Duo den Tag. "Der Bachelor" kam um 21.15 Uhr auf 2,51 Mio. junge Zuschauer und einen Marktanteil von 20,3%, "Die 10 außergewöhnlichsten Geschichten der Welt" sahen zuvor schon 2,35 Mio. (19,2%). Über die 2-Mio.-Marke kletterten im jungen Publikum zudem noch die Champions League (2,32 Mio. / 19,4%), "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" (2,17 Mio. / 21,2%) und das Halbzeit-"heute-journal" (2,02 Mio. / 16,2%).

3. Sat.1 und ProSieben ohne Chance
Während sich RTL erfolgreich gegen den Fußball behaupten konnte, gelang das den beiden anderen großen Privatsendern nicht wirklich. ProSieben erreichte mit der in die Jahre gekommenen Serie "Grey’s Anatomy" nur 1,27 Mio. 14- bis 49-Jährige und 10,4%, mit "Private Practice" danach gar nur 890.000 und 7,3%. Gleichauf findet sich Sat.1 mit "27 Dresses", das ebenfalls 890.000 14- bis 49-Jährige (7,4%) erreichte. Die neue Sat.1-Soap "Patchwork Family" kommt im Übrigen weiterhin auf keinen grünen Zweig: Diesmal sahen um 18 Uhr nur 450.000 14- bis 49-Jährige zu – miserable 6,5%.

4. "Rizzoli & Isles" schlägt "Grey’s Anatomy"
Hoch zufrieden kann hingegen Vox mit dem Mittwochabend sein. Vor allem "Rizzoli & Isles" erwies sich erneut als großer Quotenbringer. 1,44 Mio. 14- bis 49-Jährige sahen die Serie diesmal – ein Marktanteil von 11,7% und der Sieg gegen ProSieben und Sat.1. "King" kam im Anschluss mit 1,08 Mio. auf ordentliche 8,8%, "Criminal Intent" ab 22.10 Uhr mit 920.000 auf 9,6%. RTL II blieb mit den "Außergewöhnlichen Menschen" unterdessen bei unbefriedigenden 600.000 und 5,0% hängen, mit "Extrem schön!" bei 600.000 und 4,8%. Die neue, allerdings schon vor Jahren produzierte Doku-Soap "Himmlische Hilfe – Pater Norbert greift ein" kam ab 22.05 Uhr auf ähnlich überschaubare 530.000 14- bis 49-Jährige und 5,0%. Auch kabel eins enttäuschte: "Prestige – Meister der Magie" wollten nur 520.000 (4,5%) sehen.

5. Phoenix punktet mit Politischem Aschermittwoch, nicht mit dem Papst
Der Politische Aschermittwoch hat Phoenix in der Mittagszeit starke Zahlen beschert. Vor allem zwischen 11.15 Uhr und 13.15 Uhr kam der Sender mit der Übertragung von der CSU aus Passau auf Marktanteile von mehr als 2% und Zuschauerzahlen von über 200.000. Die Aufzeichnung aus Vilshofen von der SPD kam danach immerhin noch auf bis zu 1,6%. Zum Vergleich: Der 12-Monats-Durchschnitt des Senders liegt bei 1,1%. Zwei der letzten Auftritte des Papstes waren hingegen keine so große Zuschauerhits: Die Audienz um 10.40 Uhr sahen immerhin noch 90.000 (1,4%), die Messe um 16.45 Uhr kam dann nur noch auf 90.000 (0,6%).

Die Top 20 der meistgesehenen Sendungen bei den 14- bis 49-Jährigen und die "5 Dinge" der vergangenen Tage finden Sie wie immer hier.

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