Drei Fotografen erhalten beschlagnahmte Bilder zurück

Nachdem die Staatsanwaltschaft vergangene Woche die Wohnungen von acht Fotografen durchsuchte und bei ihnen Bilder beschlagnahmte, erhalten drei von ihnen ihre Werke nun zurück. Die betreffenden Personen seien unzweifelhaft als Journalisten tätig gewesen, so die Behörde.

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Wie hr-online berichtet sei die Rückgabe des Materials inzwischen veranlasst. Im Fall der anderen fünf Fotografen müsse noch ein Gericht entscheiden, ob das Beschlagnahmeverbot bei ihnen greife. Die Ermittler erhofften sich von den Durchsuchungen Hinweise auf die Täter, die bei einer Demonstration im vergangenen Jahr einen Polizisten schwer verletzt hatten.
Journalistenverbände kritisierten die Beschlagnahmungen. Auch einige der Auftraggeber der Personen, wie der Tagesspiegel oder die taz zeigten sich empört. Die Staatsanwalt erklärte, man habe die betreffenden Personen nicht als Pressefotografen eingestuft, sondern der linksradikalen Szene zugerechnet.

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