Twitter mit Katzensprache 2014 an die Börse?

Der mögliche Börsengang des 140-Zeichen-Dienstes könnte offenbar früher kommen als erwartet. Schon nächstes Jahr um diese Zeit könnte es so weit sein, mutmaßt Techcrunch. Als Anzeichen gelten das Investment des Vermögensverwalters Blackrock auf Basis einer 9-Milliarden-Dollar-Bewertung und die Äußerungen von CEO Dick Costolo im Wall Street Journal, der Potenzial für eine Milliarde Nutzer sieht. Um der Schallgrenze näher zu rücken, griff Twitter nun zu einer ungewöhnlichen Maßnahme und fügte die Katzensprache hinzu...

Anzeige

Es könnte nun doch schneller gehen als erwartet: Wie TechCrunch aus dem Umfeld des Kurznachrichtendienstes erfahren haben will, schielt Twitter auf einen Börsengang innerhalb der nächsten zwölf Monate. Das US-Unternehmen hoffe darauf, "zu dieser Zeit in einem Jahr" an die Börse zu gehen, berichtet die gewöhnlich gut informierte Techreporterin Alexia Tsotsis. Schon in der zweiten Hälfte dieses Jahres wolle Twitter seine Börsenzulassung bei der SEC beantragen.

CEO Dick Costolo befeuerte mit seinen Aussagen im Wall Street Journal vergangene Woche unterdessen selbst die Spekulationen. "Es ist nicht unbedingt unvermeidbar", wiegelte Costello noch verhalten ab. Er wolle, dass Twitter zu einem bemerkenswerten Unternehmen mit großer Zukunft werde. Umsätze und Gewinne wären der Treibstoff dafür. Eine Milliarde Dollar Umsatz könnte Twitter dieses Jahr schon erreichen.

Eine Milliarde Nutzer als Ziel

Auch in anderer Hinsicht spielt die Schallmauer eine magische Rolle: "Eine Milliarde Nutzer", soll Twitter einmal aufweisen, gibt Costolo klare Zielvorgaben heraus. Im Sommer vergangenen Jahres übersprang der Kurznachrichtendienst die 500 Millionen-Nutzermarke an registrierten Accounts, 200 Millionen Nutzer sollen davon per Ende 2012 aktiv sein.

Die Attraktivität erhöhen soll nun eine Spracherweiterung. Seit Ende vergangener Woche können sich Nutzer Twitter auch in LOLcats anschauen – der eher sinnfreien Katzensprache. Wer das für eine Spielerei für die memesüchtige Internet-Gemeinde hält, sollte mal bei Alexia Tsotsis nachfragen: Die Techcrunch-Reporterin aktivierte die Katzensprache sogleich in ihrem Profil und erklärte, dass LOLcats die launischen Kapitalmärkte zufriendenstellen werde. LOL!

Anzeige
Anzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige