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Google: Eric Schmidt macht kräftig Kasse

Gutes Timing: Der langjährige Google-Chef will das Börsenhoch der Internetsuchmaschine offenbar ausnutzen und sich fast von der Hälfte seiner Anteile trennen. Diese Verkaufsabsichten gehen aus einer Pflichtmitteilung von Google an die US-Börsenaufsicht SEC hervor. Der heutige Aufsichtsratschef will sich demnach dieses Jahr von 42 Prozent seiner Anteile trennen – das sind 3,2 Millionen Aktien. Schmidt dürfte damit kräftig Kasse machen: Per Stand vom vergangenen Freitag liegen die Erlöse bei 2,5 Milliarden Dollar.

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Gutes Timing: Der langjährige Google-Chef will das Börsenhoch der Internetsuchmaschine offenbar ausnutzen und sich fast von der Hälfte seiner Anteile trennen. Diese Verkaufsabsichten gehen aus einer Pflichtmitteilung von Google an die US-Börsenaufsicht SEC hervor. Der heutige Aufsichtsratschef will sich demnach dieses Jahr von 42 Prozent seiner Anteile trennen – das sind 3,2 Millionen Aktien. Schmidt dürfte damit kräftig Kasse machen: Per Stand vom vergangenen Freitag liegen die Erlöse bei 2,5 Milliarden Dollar.

Man soll bekanntlich gehen, wenn es am Schönsten ist – dieses alte Sprichwort genießt auch an der Börse ungebrochene Bedeutung. Google-Aufsichtsratschef Eric Schmidt scheint es  beherzigen zu wollen: Wie Google am vergangenen Freitag nach Handelsschluss in einer Pflichtmeldung mitteilte, plant Schmidt, sich in diesem Jahr von 3,2 Millionen Aktien zu trennen.

Das entspricht immerhin 42 Prozent seiner gesamten Anteile. Aktuell hält Schmidt 7,6 Millionen Aktien am wertvollsten Internetkonzern der Welt.  Es gehe Schmidt darum, sein Vermögen besser zu diversifizieren, teilte Google mit. In anderen Worten: die Börsenhochs, auf denen Google aktuell notiert, auszunutzen.

Gipfel-Bildung? Schmidt macht auf Allzeithochs Kasse

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Tatsächlich notiert die Google-Aktie in diesen Tagen so hoch wie nie.  Bei 785 Dollar schloss sie am vergangenen Freitag auf einem neuen Allzeithoch. Knapp 260 Milliarden Dollar ist Google nun schon wert: Das sind nur noch 40 Prozent weniger als der wertvollste Konzern der Welt – Dauerrivale Apple.  

Offenbar der richtige Zeitpunkt für Eric Schmidt, um seine Anteile zu versilbern. Um den heiß gelaufenen Aktienkurs nicht zu sehr unter Druck zu setzen, kündigte Google an,  Schmidt werde seine Anteile in mehreren Tranchen gestückelt über das Jahr verteilt veräußern.

Seit jeher achten Anleger sehr genau auf sogenannte Insiderverkäufe, also Veräußerungen aus dem Top-Management, gelten sie doch als ein mögliches Indiz für eine Gipfel-Bildung der Aktie. Entsprechend gab die Google-Aktie im nachbörslichen Handel gleich um rund ein Prozent nach, fing sich dann aber  wieder schnell.

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