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DGB kritisiert ARD-Börsensendungen

"Fixiert auf Kapitalinteressen" ist die Börsenberichterstattung im Ersten. Das zumindest behauptet der DGB-Bezirksvorsitzende Nord, Uwe Polkaehn, in einem Brief an den ARD-Vorsitzenden Lutz Marmor, aus dem der Spiegel zitiert. Für den Funktionär sind die Börsensendungen der ARD eine "besondere Problemzone".

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Der Sender transportiere damit einen Blick auf Wirtschaft und Politik, der sich zu viel "am ‚Shareholder‘ orientiert und zu wenig an dem Gebot des Grundgesetzes: Eigentum verpflichtet". Für den DGB-Funktionär sind die Analysen teilweise am Rande der Schleichwerbung für Analysten, heißt es in dem Schreiben weiter. Sein Vorschlag: Die Börsenberichte sollten auf ein Drittel ihrer Sendezeit gekürzt werden. Darüber hinaus brauche es ein Format, das Arbeitnehmerinteressen und auch den Verbraucherschutz in den Fokus rücke.

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