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Redaktionsreform: Die neuen Stern-Macher

Kürzlich wurde beim stern eine Redaktionsreform verkündet, die einen umfassenden Umbau der Blatt-Organisation mit sich bringt. Nach MEEDIA-Informationen benannte Chefredakteur Dominik Wichmann am Donnerstag bei einer Redaktionsversammlung seine Managing Editors, Ressort- und Teamleiter der Textredaktion. Ein erster Blick auf die Aufstellung zeigt – die Redaktion wird einmal schön durchgerüttelt, so richtig verloren geht aber niemand.

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Auf der neuen Ebene der Managing Editors, die zur erweiterten Chefredaktion gehören, finden sich Lorenz Wolf-Doettinchem ("Diese Woche"), Rüdiger Barth ("Herz"), Florian Gless ("Journal"-Teil) und Sabine Kartte (Extras und Sonderhefte). Die neuen Medienkanäle wie Social Networks betreut Wencke Tzanakakis. Der Posten des Managing Editor Online ist noch nicht besetzt.
Ebenfalls noch nicht verkündete Dominik Wichmann, wer künftig als Stellvertreter in die Chefredaktion einzieht. Ebenso unklar ist, wie viele Stellvertreter es geben wird. Ganz eng an der Chefredaktion dran ist Art Director Johannes Erler, den Wichmann bereits vor einiger Zeit zum stern geholt hatte.

Die Ressortleiter des reformierten Stern sind:
Deutschland: Frank Thomsen, Norbert Höfler, Florian Güßgen
Welt: Cornelia Fuchs, Giuseppe di Grazia
Leben: Ulla Hockerts, Stephan Draf
Wissen: Anika Geisler, Christoph Koch
Bildredaktion: Andreas Kronawitt, Andreas Trampe
Grafik: Frances Uckermann, Mark Ernsting
Das Berliner Büro leitet wie bisher Axel Vornbäumen.

Daneben gibt es fünf Text-Teams aus Redakteuren, Autoren und Reportern, denen Teamleiter vorstehen, die zunächst auf zwei Jahre berufen werden. Teamleiter sind Arne Daniels, Thomas Schumann und Peter Meroth. Die Investigative Recherche leitet auch weiterhin Oliver Schröm. Dokumentation und Lektorat ebenfalls wie bisher Jochen Murken und Ursula Hien.

Innerhalb der Riege der bisherigen Ressortleiter gibt es einige Namen, die künftig keine Top-Leitungspositionen mehr haben. Dies hat auch damit zu tun, dass es statt wie bisher sechs nur noch vier Text-Ressorts geben wird. Bisher lauteten die Ressorts nämlich: Politik und Wirtschaft, Deutschland und Gesellschaft, Ausland, Wissenschaft Medizin und Technik, Kultur Unterhaltung und Mode, Sport und Lebensart.

Andere Mitarbeiter sind eine oder zwei Stufen aufgestiegen. Etwa Rüdiger Barth, der bisher Autor der Zeitschrift war und nun Managing Editor wird. Und dann gibt es "Umsteiger" wie Frank Thomsen, der bisher Chefredakteur von Stern.de war und nun wieder Co-Ressortchef wird.

Die neue Redaktionsstruktur soll spätestens zu Beginn des zweiten Quartals umgesetzt sein. Es gehört zu den Zielen von Wichmann, die Führungsspitze der Zeitschrift weiblicher und jünger zu machen. Einige wichtige Posten sind noch zu vergeben, bzw. müssen noch verkündet werden, aber ein erster Schritt der in der Branche heiß diskutierten Redaktionsreform ist getan. Ab Mai wird Dominik Wichmann alleiniger Chefredakteur des Stern sein – die langjährigen Chefs Andreas Petzold und Thomas Osterkorn werden dann Herausgeber.

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