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Crowdfunding: Nutzer sammeln für Todesstern

Mit Crowdfunding im Internet kann man einiges erreichen. Filme wurden bereits so vorfinanziert, auch journalistische Projekte. Jüngst startete mit Krautreporter eine Seite, die genau dies in Deutschland zu ihrem Schwerpunkt gemacht hat. In der wohl bekanntesten Crowdfunding-Plattform Kickstarter sorgt nun ein Projekt für besondere Aufmerksamkeit. Es soll Geld gesammelt werden für die Produktion eines Todessterns. Die US-Regierung hatte den Bau vor kurzem noch abgelehnt.

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Erstes Ziel sei es 20 Millionen britische Pfund zu sammeln, um damit genug Draht zu kaufen um die Reaktor-Schornsteine zu schützen sowie den Bauplan zu verfeinern. Aktuell besteht der noch aus einem Kreis. Im zweiten Schritt sollen dann 543 Billiarden Pfund gesammelt werden, um die tatsächliche Verwirklichung des Todessterns zu bewerkstelligen.
Damit schließt das Kickstarter-Projekt an eine Online-Petition in den USA an. In der wurde gefordert die US-Regierung solle sich, auch um Jobs zu sichern, für den Bau eines Todessterns einsetzen. Über 34.000 Personen unterstützen das Anliegen. Die US-Regierung wurde dadurch zu einer offiziellen Stellungnahme gezwungen. Sie lehnte den Plan erwartungsgemäß ab, gab aber eine humorvolle Erklärung ab.
So hieß es in der Begründung unter anderem, dass die US-Regierung es nicht unterstütze, Planeten zu sprengen. Außerdem hieß es: "Warum sollten wir unzählige Dollar von Steuerzahlern für einen Todesstern ausgeben, der eine fundamentale Schwachstelle aufweist, wonach er durch ein Raumschiff mit einer Ein-Mann-Besatzung ausgebeutet werden kann?"
Nun soll der Todesstern also aus privater Hand finanziert werden. Ernst ist das Verfahren freilich nicht gemeint. Unter Risiken und Herausforderungen ist zu lesen: "Die Haupt-Herausforderung ist es Kickstarter klarzumachen, dass dies ein Scherz und kein ernsthaftes Projekt ist. Als Beweis wurde das Finanzierungsziel hoch genug gesetzt, um eine erfolgreiche Finanzierung nahezu unmöglich zu machen." Die Finanzierungsphase endet zudem am 1. April.
Nur wenn das Finanzierungsziel bis dahin erreicht wird, wird das Geld wirklich fällig. Davon ist man freilich noch weit entfernt. Aber dennoch: Bislang ist schon ein ganzer Batzen Geld zusammen gekommen: etwa 80.000 Pfund sind es immerhin. Geht der Internet-Hype um den Todesstern unvermindert weiter – immerhin berichten Nachrichtenseiten wie Zeit Online über die Aktion – , werden womöglich noch einige Nutzer unerwartet Finanziers der planetaren Verteidigung unseres Planeten.

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