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Büro zählt zu beliebtesten Kontaktbörsen

Es sind Zahlen, die mit dem Aufkommen der Sexismus-Debatte wohl der Vergangenheit angehören: Laut einer Umfrage des Kaffeeherstellers Jacobs unter rund 1500 Befragten zu den beliebtesten Kennenlernmöglichkeiten rangiert der Arbeitsplatz unter den Top drei. So führte der Flirt im Büro bei elf Prozent zu einer echten Beziehung. Noch erfolgreicher waren nur abendliche Partyaktivitäten und Kontakte über den Freundeskreis. Immerhin jeder Fünfte hatte sogar schon eine Affäre im Job.

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Kontaktbörsen sind derzeit wieder hoch im Kurs: Seit wenigen Tagen sorgt die App “Bang with friends” im Social Web für Furore. Nun zog das Job-Netzwerk LinkedIn mit “Bang with Professionals” nach. Die Funktionsweise der Appst identisch zur Facebook-Konkurrenz: Der Nutzer loggt sich ein, markiert die gewünschten Kontakte und wartet. Gibt es eine Übereinstimmung, erhalten beide Parteien eine Mitteilung. Was dann geschieht, liegt an ihnen. Oder wie es der App-Anbieter es formulieren: "We let you work it out from there."

Nach der großen Liebe oder einer Affäre im Berufsumfeld suchen? Wie der aktuelle Trendcheck „Wo sich Paare finden“ im Rahmen der Jacobs Krönung Studienreihe „ZusammenLeben“ zeigt, ist das keine allzu schlechte Idee. Die erfolgreichste Kontaktbörse ist zwar nach wie vor der eigene Freundeskreis. Gut jedes vierte Paar hat sich laut der repräsentativen Umfrage unter 1.558 Deutschen im Bekanntenkreis gefunden. Aber auch beim Ausgehen am Abend (16 Prozent) und sogar am Arbeitsplatz (11 Prozent) stehen die Chancen gut, den Partner fürs Leben zu finden.

Im Zeitalter der Social Networks gewinnen bei der Suche nach dem Traumpartner auch die sozialen Netzwerke immer mehr an Bedeutung – inzwischen ist laut Studie jede zehnte Beziehung, die noch keine fünf Jahre besteht, über eines dieser Portale entstanden.

Eine Umfrage des Playboy hat außerdem zu Tage fördert, dass schon jeder Fünfte in seinem Berufsleben eine Affäre am Arbeitsplatz hatte. Das fand das Männermagazin bei einer Befragung unter 1500 männlichen Angestellten heraus. Dabei mündet die Büro-Liebelei nicht immer in eine feste Beziehung. Teilweise gab es statt dem Ehering die Kündigung. So gaben immerhin 22 Prozent der Befragten an, mit einer Arbeitskollegin schon einmal eine Affäre gehabt zu haben. 44 Prozent, also beinahe die Hälfte, ließen sich ein- bis zweimal auf eine Romanze ein.

15 Prozent erklärten, sogar mehr als zehnmal den Seitensprung gewagt zu haben. Dabei ging das Abenteuer nicht immer glimpflich für die Beteiligten aus. Acht Prozent der Befragten erklärten, wegen eines Büroflirts gekündigt worden zu sein. Weitaus mehr (17 Prozent) litten unter Lästereien der Kollegen. Dennoch endeten 30 Prozent der Romanzen auch in einer festen Beziehung. Immerhin neun Prozent erklärten, immer noch mit derselben Partnerin liiert zu sein.

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