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Digital-Manager Peper verlässt die WAZ

Die WAZ kommt nicht zu Ruhe: Als Erik Peper 2010 von Springer zur WAZ wechselte galt er als der große Hoffnungsträger, um das Medienhaus in die digitale Zukunft zu führen. Die Erwartungen erfüllten sich nicht. Wie Newsroom.de berichtet, verlässt der 48-Jähre nun die Essener zum 31. März. Peper war als Mitglied des Geschäftsleitungskreises zuständig für den Onlinebereich und die Digital-Tochter WAZ New Media. Zudem geht mit Volker Wentz gleich noch ein zweiter Top-Manager der Konzern-Tochter.

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Vor Peper und Wentz verließ bereits Daniela von Heyl die Digitalsparte. Seit dem 1. Februar kümmert sie sich bei G+J Digital um das Brand Management. Weiterhin im Amt bleiben Chefredakteur Thomas Kloß und Geschäftsführer Mark-Oliver Multhaup.

Die Digitaltochter hatte stets mit großen Widerständen im Verlag zu kämpfen. Erst gelang es nicht das – sehr groß angelegte Gemeinschaftsprojekt aller Lokaltitel – DerWesten zu einer echten Erfolgsgeschichte zu machen, dann litten auch die Online- und Mobil-Projekte unter den Sparbemühungen der Geschäftsleitung.

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Die Digital-Abteilung soll sich – laut Newsroom.de – künftig auf titelnahe Aktivitäten zur Stabilisierung und Ausweitung der Reichweiten konzentrieren. Das klingt nicht nach Innovationsoffensive. Im Dezember erreichte derWesten laut IVW 11,5 Millionen Visits. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet das ein deutliches Plus von 26 Prozent.

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