Kinocharts: Schwarzenegger floppt gewaltig

Arnold Schwarzeneggers Karriere als Hollywood-Star, die er nach seinen politischen Ämtern wieder aufgenommen hat, neigt sich offenbar schneller dem Ende zu, als er sich erhofft hatte. Seine erste Hauptrolle seit "Terminator 3" vor zehn Jahren beschert dem Film "The Last Stand" zumindest kein Kassenglück. Nachdem der Film schon in den USA durchgefallen war, wollten ihn an seinem Start-Wochenende in Deutschland ganze 75.000 Leute sehen. Die Nummer 1 bleibt stattdessen "Django Unchained" mit inzwischen 2,5 Mio. Zuschauern.

Anzeige

Weitere 530.000 Leute wollten Quentin Tarantinos neuesten Film am Wochenende in den deutschen Kinos sehen, insgesamt sind es laut Blickpunkt:Film nun schon etwa 2,5 Mio. "Django Unchained" hat damit bereits nach drei Wochen "Inglorious Basterds" als Tarantinos erfolgreichsten Film aller bisherigen Zeiten abgelöst. Weiterhin stark ist auch Matthias Schweighöfers "Schlussmacher", der mit 290.000 Besuchern auf insgesamt 1,8 Mio. kommt und damit bereits sein Regie-Debüt "What a Man" überholt hat.

Sechsstellige Zahlen gab es zudem für den Neustart "Fünf Freunde 2" (205.000) und "Flight" (130.000). Zwei weitere Neulinge landeten hingegen unter der 100.000er-Marke: "The Last Stand" mit 70.000 und Kathryn Bigelows Osama-Bin-Laden-Jagd "Zero Dark Thirty" mit 65.000 Zuschauern. Schwarzeneggers Ergebnis ist dabei noch schwächer einzuordnen, denn die 70.000 Besucher kamen in mehr als 450 Kinos zustande. Ein erschütternder Kopienschnitt von ca. 155 Zuschauern pro Kino pro Wochenende.

Auch weltweit führt weiter "Django Unchained" die Kinocharts an. 33,6 Mio. US-Dollar setzte der Western in 66 Ländern und Territorien um, insgesamt bereits mehr als 300 Mio. Auf Platz 2 folgt "Hänsel und Gretel: Hexenjäger", der am Wochenende in weiteren Ländern anlief und auf 24,2 Mio. US-Dollar kam. In Deutschland kommt der Film erst am 28. Februar in die Kinos.

Die Nummer 3 der Welt-Charts findet sich dort einzig und allein wegen des US-Umsatzes, denn in anderen Ländern läuft die Horrorkomödie "Warm Bodies" noch nicht. 20,0 Mio. US-Dollar reichten ihr am Super-Bowl-Wochenende, um den ersten Platz zu erobern – und eben den dritten in den Welt-Charts. Alle weiteren Filme erreichten in den USA nicht einmal einen Umsatz von 10 Mio.: "Hänsel und Gretel" auf Platz 2 mit 9,2 Mio. US-Dollar, "Silver Linings" dahinter mit 8,1 Mio.

Anzeige
Anzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige