YouTube: Gema kann Unterlassungsklage nicht zustellen

Die von der Gema gegen die Google-Tochter YouTube eingereichte Unterlassungsklage wird wohl noch einige Wochen brauchen, bis die Videoplattform auf sie reagieren muss. Der Grund: Wie die dpa berichtet, konnte die beim Landgericht München eingereichte Klage der Gema in Deutschland nicht zugestellt werden. Es gebe schlichtweg keinen zuständigen Firmensitz.

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"Wir gehen nun davon aus, dass es mehrere Wochen dauert, bis das Dokument in den USA zugestellt werden kann", wird Gema-Sprecherin Ursula Goebel zitiert. Die Gema hatte Rechtswege eingeleitet, nachdem YouTube nicht auf eine Unterlassungsanforderung reagiert hatte. Die Gema verlangt, dass das Videoportal nicht weiter aus Sicht der Verwertungsgesellschaft irreführende Einblendungen zu gesperrten Videos anzeigt. Diese würden den falschen Eindruck erwecken, dass die Gema die Lizenzierung von Musiknutzung kategorisch verweigere. Zudem seien viele Videos gesperrt, ohne dass die Gema dies verlangt hätte.

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