Vine: Hype um Twitters 6-Sekunden-Clips

Ein neues Jahr, ein neuer Social Media-Hype: Vine ist das Ding der Stunde. Vine? So heißt eine App, die Twitter vergangene Woche in Apples App Store ins Rennen schickte und als Bewegtbild-Antwort auf Instagram daherkommt. Das Prinzip ist schnell erklärt: Sechs Sekunden lang können sich Nutzer via Bewegtbild mitteilen. Nicht gerade viel Zeit für eine Videonachricht. Doch nicht jeder nutzt das neue Programm für sinnvolle Beiträge. In den ersten Tagen missbrauchten Nutzer die App zur Fleischbeschau.

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Das Internet hat ein neues Lieblingsspielzeug: Vine, eine neue App, die Twitter Ende vergangener Woche veröffentlicht hat, elektrisiert in diesen Tagen Nutzer und Techmedien gleichzeitig. Dass Sex auch im Social Web immer funktioniert, hatte Chat-Roulette zu Beginn dieses Jahrzehnts eindrucksvoll demonstriert.

Vine kommt nun in etwa als Videoschnipsel-Version von Chat-Roulette daher: Nutzer frönen ihrem Exhibitionismus mit sich selbst wiederholenden 6-Sekunden-Clips. Mit Vine übersetzt Twitter sein minimalistisches Mitteilungsprinzip nun ins Bewegtbild. Das scheint auch Bild-Chef Kai Diekmann zu gefallen.

Fliegt Vine aus Apples AppStore?
Hier hakt es in den ersten Tagen nach dem Launch noch gewaltig. Die Suche nach einschlägigem Material funktioniert einfach per Schlagwort – der nächste 6-Sekunden-Porno ist nur ein Fingertipp entfernt.

Ärger ist damit programmiert: Erst vergangene Woche entfernte Apple die Foto-App 500px, die für hochwertige Fotografie bekannt ist, wegen anzüglicher Nacktbilder. Die Vine-Macher versuchen unterdessen in einer Schnellschuss-Aktion, seit gestern möglicherweise problematisches Material mit einem ‚Warning’-Banner zu überblenden.

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