128 Gigabyte: Apple bringt das Business-iPad

Mehr Platz für mehr Apps: Apple hat am Dienstag den Verkaufsstart eines iPad 4 mit 128 Gigabyte Speicher bekanntgegeben. Das Tablet soll ab dem 5. Februar in den USA erhältlich sein. Mit der Preisstruktur dürfte sich der Konzern aus Cupertino in erster Linie an Businesskunden orientieren. So kostet das leistungsfähigste Tablet mit dem größten Speicher stolze 929 Euro und liegt damit nur knapp unter den Einstiegspreisen für das Consumer-Notebook Macbook Air.

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Mehr Platz für mehr Apps: Apple hat am Dienstag den Verkaufsstart eines iPad 4 mit 128 Gigabyte Speicher bekanntgegeben. Das Tablet soll ab dem 5. Februar in den USA erhältlich sein. Mit der Preisstruktur dürfte sich der Konzern aus Cupertino in erster Linie an Businesskunden orientieren. So kostet das leistungsfähigste Tablet mit dem größten Speicher stolze 929 Euro und liegt damit nur knapp unter den Einstiegspreisen für das Consumer-Notebook Macbook Air.

Dass Apple ausnahmsweise keine Keynote einberaumt hat, liegt nah: Es handelt sich bei dem Speicherriesen nicht um eine neue Geräte-Generation, sondern um ein iPad 4 mit 128 Gigabyte Speicher. Der Kunde bekommt also weiterhin ein Tablet mit A6X-Chipsatz und ein 9,7 Zoll großes Display. Der Pressemitteilung ist zu entnehmen, dass Apple mit dem Gerät vor allem auf Businesskunden abzuzielen scheint.

“Mit mehr als 120 Millionen verkauften iPads steht außer Frage, dass die Kunden ihre iPads lieben”, schwärmt Apples Marketingchef Phil Schiller. “Mit der Verdopplung des Speichers und mehr als 300.000 verfügbaren iPad-Apps, haben Unternehmen, Lehrer und Künstler noch mehr Gründe, ein iPad für ihren Beruf und private Zwecke zu nutzen.”

So würden alle der Fortune-500-Unternehmen und über 85 Prozent der Global 500 das iPad testen oder schon einsetzen. Gerade im Unternehmsbereich würde mit großen Datenmengen gearbeitet, etwa bei CAD-Projekten, Röntgenaufnahmen, Filmmaterial, Musikstücken oder Blaupausen. Mehr Speicher würde also mehr Freiheit bedeuten.

Die Business-Offensive wird gestützt von dem Launch mehrerer Profi-Apps. Die App "Auria" soll für Musiker 48 Mono- oder Stereospuren mit 24bit/96 kHz gleichzeitig abspielen können. Die AutoCAD-WS-App soll Architekten und Designer nahtloses Arbeiten zwischen Workstations und dem iPad ermöglichen.
In der Pressemitteilung folgen Zitate von Betreibern professioneller Business-Apps, die vor allem auf eines hindeuten: Apple will sich als Tablet-Bauer für den Business-Bereich etablieren. Während Samsung zwar noch im Tablet-Segment hinterherhinkt, was den Erfolg des iPads angeht, gewinnen die Koreaner doch zunehmend Marktanteile im Consumermarkt. Apples größter Konkurrent bietet schon Tablets unter der 200-Euro-Grenze an. Ein 929-Euro-Tablet aus Cupertino ist ein klares Bekenntnis zum Premiumsegment. Zu einer Variante des iPad mini mit mehr Speicherplatz äußerte sich Apple bislang noch nicht.

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