Gala mit millionenschwerer Digital-Offensive

Publishing Nach den ersten inhaltlichen Änderungen legt die neue Chefredaktion nun auch an Gala.de Hand an und verpasst dem Online-Portal einen Rebrush. Vor allem die neuen Rubriken "Royals" und "Deutsche Stars" sollen das Profil der Plattform stärken. Damit wird Gala.de weniger gegen Bilds Stylebook positioniert, sondern zielt wohl eher auf eine etwas ältere Zielgruppe. Passend dazu wird das Design der überarbeiteten Seite nun eleganter. Zur Unterstützung erhält die Digital-Offensive eine millionenschwere Kampagne.

Werbeanzeige

Wichtiger Bestandteil der erweiterten Digital-Aktivitäten ist auch, dass die Gala neben ihrer App nun auch eine neue mobile Webseite bekommen hat.

Startseite von Gala.de

"Ob Inhalte oder Layout; der neue Online-Auftritt unterstreicht perfekt die Premium-Ausrichtung von Gala", erklärt Online-Chefredakteur Gregor Poniewasz. "Dem großen Interesse der User an royalen Themen und News zu deutschen Promis gehen wir mit den neuen Rubriken nach. Außerdem ist unser Content mit der neuen mobilen Website nun auch auf allen mobilen Endgeräten für sämtliche Smartphone-Browser verfügbar."

Das Gesamtwerbebudget für Gala.de soll bei fünf Millionen Euro liegen. Über die Neuerungen will das People-Portal via Printanzeigen, Online- und Mobil-Banner berichten.

Mit Hilfe des Relaunches und der Kampagne hoffen die Hamburger natürlich vor allem, ihren Traffic zu steigern. Im Dezember kam Gala auf 4,57 Millionen Visits. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies ein Plus von 26 Prozent. Springers Stylebook kam dagegen auf 2,84 Millionen Visits. Nachdem der Bild-Digital-Ableger furios in den Markt und bei der IVW gestartet war, hatten die Berliner in den vergangenen Monaten allerdings mit einem kräftigen Traffic-Rückgang zu kämpfen. Weit weg von Gala.de befindet sich noch Bunte.de. Die Münchner erzielten im Dezember 8,46 Millionen Visits.

Werbeanzeige

Mehr zum Thema

“Ist das Ding an?” – SWR will Gaga-Wahlwerbung der Partei nicht senden

Zu den LeadAwards: Markus Peichl bringt Liebling noch mal zurück

Wulff & Co. – Transparency-Chefin warnt vor “medialer Lynchjustiz”

Kommentare