Online first: Financial Times entlässt 35 Redakteure

Publishing Lionel Barber, der Chefredakteur der Financial Times, hat einen Strategiewechsel seiner Redaktion angekündigt. In einer vom Guardian veröffentlichten E-Mail an die Mitarbeiter schreibt Barber, dass man sich wandeln müsse und künftig mehr auf die digitalen Kanäle setzen wolle. 10 neue Kräfte will man dafür einstellen – aber auch 35 andere entlassen.

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1,6 Millionen Pfund will die Financial Times einsparen. Zum großen Teil soll das durch Umstrukturierungen gelingen. Im Rahmen dieser Umbauten sollen zehn neue Jobs im Digitalbereich entstehen, dennoch soll die Personaldecke um 25 Kräfte reduziert werden. Bedeutet: 35 Leute müssen gehen.
"Wir rufen einen Wechsel einiger Ressourcen von Nacht-Arbeit zu Tag und von Print zu digital aus", so Barber. Bei einem Besuch im Silicon Valley habe er erkannt, wie schnell der Wandel in der Branche sich vollziehe. Bereits jetzt erfolge ein Viertel der Zugriffe auf die Financial Times von mobilen Geräten: "Wir bewegen uns von einer Nachrichten-Wirtschaft zu einer Netzwerk-Wirtschaft", schreibt der Chefredakteur.

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