Joko&Klaas: ProSieben zeigt ‚Circus Halligalli‘

Wenn der Name Programm ist: “Circus Halligalli” heißt recht krawallig formuliert die neue Show von Joko Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf auf ProSieben. Dass Deutschlands derzeit wohl beliebtestes Moderatoren-Duo wieder einmal die eigenen Grenzen ausloten will, lässt schon die Ankündigung zur Show vermuten: “Die Vergangenheit: Ein Schlag ins Gesicht. Die Zukunft: Ein Feuerwerk der Freude. Plumpes Watschenverteilen gehört dem Gestern. Das Morgen bringt Blödsinn im Blockbuster-Format!”

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“Festlich inszenierter Trash” nennen Joko und Klaas das, was die Zuschauer schon ab dem 25. Februar ab 22.15 Uhr erwarten soll. ProSieben gibt sich scheinbar alle Mühe, den Exklusivvertrag mit dem Moderatoren-Duo auch schnellstmöglich in die Tat umzusetzen. Am 24. Januar läuft die letzte Sendung “neoParadise” auf ZDFneo, einen Monat später startet schon die neue Show zwischen “Big Bang Theory” und “TV total”.

“Circus Halligalli” setzt die Tradition von “neoParadise” fort: Bekannte Personen wie Oma Violetta, Olli Schulz und Palina Power ziehen mit um ins Privatfernsehen. Man wolle das Showgeschäft feiern und parodieren, erklärte Heufer-Umlauf auf der Pressekonferenz in Hamburg. Es soll gelacht, gefeiert und getanzt werden. Man ist sich bewusst, dass der Druck nun steigt. „Das ist für uns eigentlich die größte Neuerung: Wir haben jetzt Quoten“, zitiert die dpa den Moderator. „Da wissen wir noch gar nicht so richtig, worauf wir uns eingelassen haben“, ergänzte Winterscheidt. Bei ZDFneo hätte sich die Redaktion erst einmal betrunken, wenn 60.000 Zuschauer eingeschaltet hätten.

Was die beiden Moderatoren dann Ende Februar im Abendprogramm von ProSieben präsentieren, lässt sich nur schwer vorhersagen. So will es offenbar auch ProSieben. „Schwachsinn muss man sich nicht erbetteln bei ProSieben. Das geht, das ist ein bekanntes Segment, das in den letzten Jahren schon zur Genüge von ProSieben beackert wurde“, sagte Heufer-Umlauf. Es sei eher so, dass man sich bei den großen Sendern erarbeiten muss, dass man vielleicht – wenn man möchte – zwischendurch auch mal ernst würde.

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