Rupert Murdoch übernimmt Mehrheit an Sky

Sky bekommt mehr Geld: Deutschland-Chef Brian Sullivan kann aufatmen. 2012 verlief gut für den Bezahlsender aus Unterföhring. Die Abonnentenzahl stieg deutlich um 351.000 an und erreichte zum Ende des Jahres die Marke von 3,4 Millionen, ein Zuwachs von zwölf Prozent zum Vorjahr. Der größte Anteilseigner Rupert Murdoch übernimmt über seine News Corporation gegen einen Finanzspritze von 347,4 Millionen Euro die Mehrheit. Künftig gehören seinem Medienkonsortium 54,4 Prozent von Sky Deutschland.

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Der Bezahlsender profitiert auch weiterhin vom starken Bedarf an HD-Inhalten. Bis zum Jahresende stieg die Gesamtzahl der Sky HD-Kunden auf 2,25 Millionen an. Die Zahl der Sky Premium HD-Kundenstieg bis zum Jahresende 2012 um 56 Prozent auf 1,52 Millionen an. 20122 waren es noch 974.000 gewesen. Sky Go, gestartet im April 2011, verzeichnete einen starken Zuwachs um 337 Prozent mit 33,2 Millionen Kunden-Logins im Jahr 2012 im Vergleich zum Vorjahr mit 7,6 Millionen.

Über die News Corporation-Tochter News Adelaide garantiert Murdoch Bankkredite in Höhe von 300 Millionen Euro über fünf Jahre, die bisherige Kredite in Höhe von 419 Millioen Euro ablösen werden. Sie sollen Sky mehr Flexibilität ohne die Verpflichtungen von Auflagen üblicher Bankkredite bieten.

News Corp. hat sich zudem verpflichtet, als Garantiegeber gegenüber der Deutschen Fußball Liga (DFL) für die Bundesliga-Übertragungslizenz für die Spielzeiten 2013/14 bis 2016/17 in Höhe von bis zu 50 Prozent der jährlichen Lizenzgebühr für jede Spielzeit, was den Maßgaben für die Spielzeit 2013/14 entspricht, zu fungieren. Gemäß der Vereinbarung mit der DFL wird die Höhe der von Sky zu erbringenden Garantie für folgende Spielzeiten vor Anfang jeder Spielzeit festgelegt. Sky wird eine jährliche Gebühr in Höhe von sechs Prozent an News Corp. für die Bundesliga-Garantie entrichten.

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