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Studie: Wie ein kahler Kopf der Karriere hilft

Wer volles Haar hat, der kommt bei seinen Mitmenschen auch gut an. Und wem das Haupthaar schwindet, der hat das Nachsehen? Weit gefehlt! Eine britische Studie hat herausgefunden, wie Männer mit Glatzen auf ihre Mitmenschen wirken. Das klare Ergebnis: Wer mehr Haut auf dem Kopf zeigt, der wird von seinem Mitmenschen automatisch als dominanter wahrgenommen. Vor allem im Joballtag verbinden Menschen mit einer Glatze in erster Linie eines: Führungsstärke.

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Herausgefunden hat das Albert Mannes, Management-Professor an der Universität von Pennsylvania. Als er selbst in seinen Dreißigern nach und nach Haarfülle einbüßte, nahm er eine Veränderung im Verhalten seiner Mitmenschen ihm gegenüber wahr. Sein Umfeld verhielt sich zurückhaltender und ging mitunter auf Distanz. Grund genug für den Forscher, sich genauer mit dem Thema zu befassen.

Das Bild eines kahlköpfigen Mannes werde häufig mit “Hypermaskulinität” assoziiert, so ein Ergebnis der Studie. In Film und Fernsehen seien häufig Soldaten und Actionhelden mit Glatzen zu sehen. Dieses Bild brenne sich bei Menschen ein und würde auch auf andere Lebensbereiche übertragen.

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Mannes zeigte Probanden dazu Aufnahmen von Männern mit und ohne Haare. Die Befragten assoziierten mit glatzköpfigen Menschen Begriffe wie “dominant”, “größer” und “stärker”. Seine Studie “Shorn Scalps and Perceptions of Male Dominance” veröffentlichte der Forscher im Social Psychological and Personality Science Journal. Die Conclusio der Befragungen: Merkmale, die eigentlich nichts mit Führungsstärke zu tun haben, können die Wahrnehmung dennoch in diese Richtung verlagern.

Wer noch über ein volles Haupthaar verfügt, sollte dennoch nicht zum Rasierer greifen. Gut beraten sind allerdings jene, die das wenige Haar noch dazu nutzen, um es über die kahlen Stellen zu kämmen. Männer mit dieser Art "Überkämmfrisur" wurden in den Untersuchungen als schwächer und weniger einflussreich wahrgenommen. 

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