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Exklusivdeal: dpa baut AP-Deutschlanddienst auf

Wie bereits bekannt, hat dpa ab Februar die Exklusivlizenz zur Verbreitung von Bildern und Texten der Associated Press. Die Agentur teilte am Dienstag mit, ein AP-Auslandsdienst in deutscher Sprache werde seinen Dienst noch im Januar aufnehmen. Die dpa will den neuen Dienst offenbar separat vermarkten und als Ergänzung zu den dpa-Angeboten positionieren.

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"Mit unserem Angebot stellen wir sicher, dass die von AP gesammelten Nachrichten weiterhin und dauerhaft im deutschsprachigen Raum verfügbar bleiben", erklärt Michael Segbers, Vorsitzender der Geschäftsführung der dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH. Grundlage der Kooperation ist eine im November 2012 geschlossene, langfristige Kooperationsvereinbarung. Zuvor hatte die Agentur dapd die AP-Lizenz – diese Kooperation läuft aber Ende Januar aus.

In einer Ankündigung zur Positionierung heißt es: "Der AP-Auslandsdienst in deutscher Sprache wird rund um die Uhr Meldungen, Zusammenfassungen und Feature zu internationalen Themen verbreiten, die für Kunden und Verbraucher im deutschsprachigen Raum besonders relevant und interessant sind. Der Dienst ist als Ergänzung zur Auslandsberichterstattung im dpa-Basisdienst und –Europadienst konzipiert. Schwerpunkte werden unter anderem die internationale Politik sowie Themen für Panoramaseiten sein – von Naturkatastrophen über Kuriositäten aus aller Welt bis zu den Stars in Hollywood."

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Kunden der dpa, die es auf AP-Bilder und Texte abgesehen haben, müssen darum künftig neue Verträge abschließen. Der Verlust der Lizenz hatte für dapd Kündigungen von Kunden zur Folge. Nun verspricht sich dpa umgekehrt Neugeschäft – die Lizenzgebühren müssen schließlich bezahlt werden. Konkurrent dapd bezahlte monatlich geschätzt mehrere hunderttausend Dollar für die Lizenz.

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