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CES: Samsung zeigt das Monster-TV

Die Consumer Electronics Show ist die erste große Technikmesse im Jahr. Die Zusammenkunft der High-Tech-Branche im kalifornischen Las Vegas gilt als wichtiger Gradmesser für das kommende Technik-Jahr. Was hier Aufsehen erregt, dominiert auch IFA und CeBIT. Der Mega-Trend in der Unterhaltungsbranche sind 4K-TVs mit vierfacher HD-Auflösung. Die Grafikexperten von NVIDIA bringen eine neue Spielekonsole, während die Fitnessbranche den Mensch mit immer mehr Sensorik ausstattet. Ein Überblick über die Techniktrends 2013.

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Die Consumer Electronics Show ist die erste große Technikmesse im Jahr. Die Zusammenkunft der High-Tech-Branche im kalifornischen Las Vegas gilt als wichtiger Gradmesser für das kommende Technik-Jahr. Was hier Aufsehen erregt, dominiert auch IFA und CeBIT. Der Mega-Trend in der Unterhaltungsbranche sind 4K-TVs mit vierfacher HD-Auflösung. Die Grafikexperten von NVIDIA bringen eine neue Spielekonsole, während die Fitnessbranche den Mensch mit immer mehr Sensorik ausstattet. Ein Überblick über die Techniktrends 2013.

Groß, größer, 4K: Geht es nach dem Willen der TV-Hersteller, sind Fernsehgeräte mit der vierfachen HD-Auflösung schon bald Standard. Auf der diesjährigen CES in Las Vegas stellen LG und Samsung die Monster-TVs mit Bildschirmdiagonalen von bis zu 2,15 Metern vor.

 
So groß die Auflösung, so hoch ist auch der Preis: Ab 15.000 Euro geht es los für gut betuchte Cineasten. Der Haken: Noch fehlt es an Inhalten, die mit einer Auflösung von bis zu 3840 × 2160 Pixeln diese neue TV-Generation auch ausreizen können. 

TVs werden noch smarter
Hersteller wie Bang & Olufsen, LG, Panasonic und Sony statten ihre Geräte zudem mit mehr Funktionalitäten aus. Sie sollen beispielsweise mit der YouTube-App auf Smartphones und Tablets kommunizieren können. Ein Klick auf “Sent to TV” genügt, und das entsprechende Video erscheint auf dem großen Bildschirm.

###YOUTUBEVIDEO###

Die Set-Top-Box Google TV wird damit, zumindest für das Abspielen von YouTube-Inhalten, überflüssig. Momentan ist das Feature nur die Androidversion verfügbar, ein Update für die iOS-App soll in Kürze folgen. Einige Sony- und Samsung-Modelle unterstützen den Dienst bereits. Die TV-Hersteller wollen ihre Geräte auf diese Weise ein Stück smarter machen, die Google-Tochter wiederum findet dadurch mehr Verbreitung auf dem Fernseher.

Samsung arbeitet an biegsamen Displays
Im Tablet- und Smartphone-Segment dreht sich in diesem Jahr alles um größere Displays und stärkere Prozessoren. Chiphersteller NVIDIA bringt seinen neuen Tegra-4-Grafikchip, der mehr Leistung bei grafikintensiven Anwendungen wie Spielen bringen soll. Samsung arbeitet Berichten zufolge schon seit längerer Zeit an biegsamen Displays. Die neue OLED-Generation soll extrem robust und leichter als bisherige Bildschirme sein.

NVIDIA bringt eigene Spielekonsole
Einige asiatische Hersteller wollen zudem mit Smartphones mit großen Displays und Diagonalen von bis zu zwölf Zentimetern punkten. Mit einem fünf Zoll großen Bildschirm soll “Shield” den Markt der mobilen Spielekonsolen für sich gewinnen. Die neue Spielekonsole von NVIDIA richtet sich an PC-Gamer und bietet eine Handvoll Features, die dem Nintendo 3DS und Sonys PS VITA das Fürchten lehren sollen.

So kommen Spiele per Download aus Googles Play Store auf den Handheld, der aktuellen XBOX-Controllern stark ähnelt. Wer aber eine neuere NVIDIA-Grafikkarte besitzt, kann “Shield” auch als Controller nutzen oder sich einige Spiele übers WLAN auf den 5-Zoll-Bildschirm streamen lassen. Ein Preis steht noch nicht fest. Shield soll im dritten Quartal 2013 auf den Markt kommen.

Autohersteller wie Toyota präsentieren auf der CES derweil intelligtente Automobilkonzepte. Ein neuartiger Fahrassistent soll im Notfall das Steuer übernehmen und so Unfälle vermeiden. Google arbeitet seit Jahren am selbstfahrenden Auto. Aber nicht nur Pkw werden mit immer mehr Sensoren ausgestattet.

Mehr Sensorik für mehr Fitness
2013 liegt die Selbstvermessung voll im Trend. Mit neuer Sensorik sollen Menschen gesünder leben und fitter werden. Die neue Technik misst die absolvierte Strecke, zurückgelegte Höhenmeter, verbrannte Kalorien und trackt die Essgewohnheiten des Nutzers. Die Daten lassen sich anschließend einsehen und auswerten. Hersteller wie Nike und Fitbit haben bereits Produkte auf dem Markt, 2013 dürften viele Unternehmen diesem Beispiel folgen.

Vor allem die Fitnessbranche lechzt förmlich nach neuen Möglichkeiten, Leistungen auszuwerten und das eigene Training zu optimieren. Kurios sind dann allerdings Erfindungen wie Hapifork. Die intelligente Kabel misst die gegessene Menge sowie die Essgeschwindigkeit und warnt den Nutzer, falls er es übertreibt. Die Idee dahinter: Wer weniger schlingt, bei dem setzt auch früher ein Sättigungsgefühl ein. 99 Dollar kostet der Spaß.

Bis Freitag hat die CES noch ihre Pforten geöffnet. Dann ist Warten angesagt, bis die vielen neuen Produkte auch in den Handel kommen.

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