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„Das Adlon“: TV-Epos für zehn Mio. Euro

Im letzten Jahr war das ZDF der meistgesehene TV-Sender im Land. In diesem Jahr wollen die Mainzer ihre Position verteidigen. Das dreiteilige TV-Epos "Das Adlon – Eine Familiensaga" soll ab heute Zuschauer vor das TV-Gerät locken. Dafür fährt das Zweite ordentlich etwas auf: Zehn Millionen Euro hat die Produktion gekostet, 103 Sprechrollen und mehr als 2.000 Komparsen kommen vor. In den Hauptrollen sind einige bekannte deutsche Schauspieler zu sehen, auch die Regie führt kein Unbekannter.

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Heino Ferch und Burghart Klaußner spielen Sohn und Vater der Familie Adlon, in weiteren Rollen sind unter anderen Josefine Preuß und Wotan Wilke Möhring zu sehen. Regie beim insgesamt 285 Minuten langen TV-Ereignis führte Uli Edel. Ihn kennt man bereits für seine Verfilmung des "Baader-Meinhoff-Komplex" und von "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo".
Diesen Sonntag zeigt das ZDF den ersten Teil zur Hauptsendezeit um 20:15 Uhr. Teil zwei folgt bereits am Montag. Mittwoch schleißt der Dreiteiler. Erzählt wird die Geschichte des berühmten Nobel-Hotels in Berlin, sowie der Gründer-Familie. Historie und Fiktion werden dabei verwoben, die fiktive Familie Schadt wird im Film in die Handlung eingebaut. Drehbuch-Autorin Rodica Döhnert sagt, sie wollte die Adlons durch diese Familie konterkarieren. Außerdem wollte sie das "Frausein in 90 Jahren in Deutschland" darstellen. Die Handlung im Film erstreckt sich von den Planungen des Adlon bis hin zur Neueröffnung 1997. Vier Generationen werden portraitiert.
Entstanden ist ein TV-Epos, dass neben dem Hotel und der Familie Adlon auch die Entwicklung der deutschen Gesellschaft, von der Kaiserzeit über den Nationalsozialismus bis hin zur Wiedervereinigung spiegelt. Zehn Millionen Euro soll das Werk gekostet haben, etwa eineinhalb Jahre habe allein das Casting gebraucht. Ob sich die Mühen gelohnt haben, werden nun die TV-Zuschauer urteilen müssen.

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