Schwächste „Raus aus den Schulden“-Staffel

Fernsehen Auch Peter Zwegat hat sich 2012 dem allgemeinen Abwärtstrend bei RTL angepasst. Mit 1,90 Mio. 14- bis 49-Jährigen und 15,4% endete die neueste Staffel am Mittwoch fast genau auf den Staffel-Mittelwerten - und damit unter dem 12-Monats-Durchschnitt des Senders und deutlich unter Zwegats früheren Erfolgszahlen. Zufrieden kann hingegen das ZDF sein, das mit "Aktenzeichen XY" den Tag im Gesamtpublikum gewann und bei den 14- bis 49-Jährigen einen hervorragenden dritten Platz erreichte.

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Hier sind die 5 Dinge, die Sie über die Quoten vom Mittwoch wissen müssen:

1. Schwächer als 2012 war Peter Zwegat nie
1,90 Mio. 14- bis 49-Jährige und 15,4% gab es am Mittwoch für das zweistündige Staffelfinale, 1,91 Mio. und 15,4% für die gesamte Staffel. Damit waren die 2012er-Folgen die bisher schwächsten der Schuldner-Soap. Zum Vergleich: Im Frühjahr 2007 kam die erste Staffel noch auf Zahlen von bis zu 3,24 Mio. 14- bis 49-Jährige und 26,5%. Dennoch dürfte es 2013 weitere "Raus aus den Schulden"-Folgen geben, schließlich gibt es bei RTL derzeit so flächendeckend Zuschauerverluste, dass man an einigen dieser Formate notgedrungen festhalten muss, will man nicht sein komplettes Programm austauschen.

2. "Aktenzeichen XY" gewinnt mit gewohnt starken Zahlen
Auch nach 45 Jahren ein großer Quotenhit ist hingegen "Aktenzeichen XY… ungelöst". Mit 5,49 Mio. Zuschauern und 17,2% gewann das ZDF-Magazin am Mittwoch im Gesamtpublikum, mit 1,51 Mio. 14- bis 49-Jährigen und 12,1% erreichte es in dieser Zielgruppe einen hervorragenden dritten Platz hinter "GZSZ" und "Raus aus den Schulden". Die Axel-Prahl-Komödie "Das Millionen Rennen" erreichte insgesamt Platz 2 – mit guten Zahlen von 5,13 Mio. und 16,0%. Bei den 14- bis 49-Jährigen blieb der Film ebenfalls über dem Soll: mit 1,11 Mio. Sehern und 8,8%.

3. Nur 140.000 sehen FTD-Doku im NDR Fernsehen
Zu später Stunde zeigte der NDR die Doku "Der Tod einer Zeitung", in der sie die Redaktion der Financial Times Deutschland in den letzten Tagen ihrer Existenz zeigte. Der sehenswerte 30-Minüter interessierte aber nur eine Nischen-Zielgruppe, mit 140.000 Zuschauern und 1,3% blieb er klar unter den Normalwerten des NDR Fernsehens (12-Monats-Durchschnitt: 2,5%). "Zapp" lief vorher noch etwas besser – mit 260.000 Sehern und 1,9%.

4. RTL II testet erfolgreich die "Teenager-Sprechstunde"
Diese Zahlen dürften dafür sorgen, dass aus dem Test eine ganze Staffel wird: 800.000 14- bis 49-Jährige sahen um 22 Uhr den Piloten "Praxis extrem – Teenager-Sprechstunde" bei RTL II – ein toller Marktanteil von 8,3%. Auch vorher war RTL II erfolgreich: um 19 Uhr mit 1,28 Mio. 14- bis 49-Jährigen und grandiosen 14,6% für "Berlin – Tag & Nacht" – und um 21.10 Uhr mit 1,00 Mio. und 7,9% für "Babys! Kleines Wunder – großes Glück". Vox erreichte unterdessen mit "Rizzoli & Isles" 1,23 Mio. 14- bis 49-Jährige und 9,9%, mit dem Start der zweiten und letzten "King"-Staffel 880.000 und 7,2%, kabel eins mit "Asterix & Obelix gegen Cäsar" 870.000 und 7,1%.

5. "Forrest Gump" verhilft Sat.1-Mittwoch zu etwas Aufschwung
Nach den Katastrophen-Zahlen der Vorwochen gab es für Sat.1 an diesem Mittwoch immerhin wieder ordentliche Zahlen: 1,26 Mio. 14- bis 49-Jährige sahen die x-te Wiederholung von "Forrest Gump" – ein Marktanteil von 11,3%. Die eigentlich für 20.15 Uhr geplante Show "Million Dollar Shootingstar" kam ab 23.15 Uhr mit 260.000 jungen Zuschauern auf erneut katastrophale 5,9%. Bei ProSieben gab es unterdessen halbwegs solide 11,0% für "Grey’s Anatomy", unbefriedigende 9,9% für "New Girl" und ordentliche 12,6% für "How i met your Mother".

Die Top 20 der meistgesehenen Sendungen bei den 14- bis 49-Jährigen und die "5 Dinge" der vergangenen Tage finden Sie wie immer hier.

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