Bundesverband IT-Mittelstand kritisiert LSR

Publishing Der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) bezeichnet das geplante Leistungsschutzrecht für Presseverlage als "äußerst problematisch". Trete das Gesetz dazu wie bislang geplant in Kraft, würden laut Oliver Grün, dem Präsident des BITMi, unnötige Hemmschwellen aufgebaut. Diese würden die Entwicklung kreativer und innovativer Produkte in Zukunft behindern.

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"Ein Leistungsschutzrecht bedeutet erhebliche gesamtwirtschaftliche Belastungen für alle Branchen – besonders für die IT-KMUs – und den Innovationsstandort Deutschland", so Grün. Der BITMi-Präsident weiter: "Wir können nicht auf der einen Seite junge IT-Start-ups fördern und diesen auf der anderen Seite den notwendigen Spielraum entziehen, in dem sie ihre Ideen und Innovationen entwickeln."
Er kritisiert zudem, es werde eine Scheindebatte geführt. Das bestehende Urheberrecht sei ausreichend. Das Interesse der Verlagsbranche bestünde nicht darin, vom Verbotsrecht Gebrauch zu machen, sondern sich durch eine Lizenzvergabe eine neue Einnahmequelle zu erschließen. Grün: "Traditionelle Unternehmen wie die Presseverlage haben sich noch nicht von ihren überkommenen Geschäftsmodellen gelöst. Diese sind sich jedoch nicht einfach aufs Internet übertragbar."

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