Bauer beruft Hausendorf in Geschäftsleitung

Publishing Umbau im Führungsgremium der Bauer Media Group: Verlegerin Yvonne Bauer befördert Jörg Hausendorf zum neuen Konzerngeschäftsleiter. Der 48-Jährige erweitert damit das Führungsduo, dem bislang auch Andreas Schoo und Eckart Bollmann angehörten. Zuletzt kümmert sich Hausendorf, der 2008 vom Jahreszeiten Verlag zu Bauer wechselte, als Geschäftsführer um die Bauer Women GmbH. In der Geschäftsleitung wird der Diplom-Kaufmann weiterhin die Women Group verantworten aber zusätzlich die MVG führen.

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Bislang hatte Andreas Schoo die Integration der MVG in die Bauer Media Group organsiert. Schoo soll sich künftig verstärkt um die  internationale Digitalisierungsstrategie der gesamten Mediengruppe kümmern.

Bei den Frauentiteln kümmerte sich Hausendorf unter anderem um die Premiumstrategie der Tina und die Neueinführung von Happinez. Vor allem das Mindstyle-Magazin entwickelt zu einer echten Erfolgsgeschichte.

Das Hamburger Medienhaus verkündete gerade ein "außerordentlich erfolgreiches" Geschäftsjahr. Bei der Bilanz-Pressekonferenz in Hamburg erklärte Verlegerin Yvonne Bauer selbstbewusst: "Wir haben unsere Chancen im Ausland wie im Inland konsequent genutzt." Vor allem war 2012 für Bauer ein Jahr der spektakulären Zukäufe. So übernahm das Medienhaus nicht nur den größten australischen Zeitschriftenverlag ACP, sondern auch das deutsche Lifestyle-Segment der MVG.

Die Übernahmen, betonte die Verlegerin, seien ohne Bankkredite über die Bühne gegangen. Und auch für das kommende Jahr ist Bauer optimistisch. "Wir sind 2013 auf Offensive eingestellt", so Konzerngeschäftsleiter Andreas Schoo, "das ist unsere Message an den Markt." Insgesamt erreichte die Mediengruppe zum vierten Mal in Folge einen Gesamtumsatz von mehr als zwei Milliarden Euro. Mit 2.175 Mrd. Euro (laut Hochrechnung) steigerte man den Umsatz gegenüber dem Vorjahr (2.021 Mrd) um rund drei Prozent, bereinigt um die Zukäufe liegt der Umsatz in etwa auf dem 2011er-Niveau. Weiter rückläufig ist der Anteil des Inlandsumsatzes, er sank im Vergleich zu 2011 von 40 auf 38 Prozent.

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